Gedichte | Schubladendenken | Übergewicht

Dickenklischees

von am 31. Mai 2018

Klischee, die Erste

Dicke stinken

Wenn Masse in Bewegung kommt, so ins Laufen.
Dann gehen viele schon in Dekung, zum Haareraufen.
Denn das ist, man nennt es, ich glaub, Physik,
das ist so ein wenig wie in einer Hochofenverbrennungsfabrik.
Da gerät dann alles in Wallung, und bei Reibung

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360° Blickwinkel | Gedichte

Mal nachgefragt

von am 29. Mai 2018

Schaut da, lacht hier, ist der nicht witzig,
hergeschaut, mitgemacht, draufgesetzt, es ist so spritzig.
Alle gegen einen, wir sind nicht allein
wir sind die tollen, stark wollen wir sein.

Psst, mal leise nachgefragt? Wisst ihr eigentlich was ihr da tut?
Fehlt euch der Respekt, oder habt ihr keinen Mut?
Seit ihr Rudeltiere, Lemminge oder einfach gelangweilt?
Braucht ihr andere Menschen, damit euch das Leben aufgeilt?

Ihr hattet ganz kurz euren Spaß, geliked, geteilt und kommentiert,
ihr geht weiter, da kommt auch schon der nächste, der stiert.
Mal nachgefragt
Für euch ist das nur mal eben so im Moment, Spaß to go, schnell vergessen?
So harmlos, unwichtig, nicht von Belang nach eurem Ermessen?

Aber der Mensch, über den ihr lacht,
über den habt ihr in den Sekunden nicht mal nachgedacht.
An ihm haftet es sein ganzes Leben,
denn die Spotter wird es weiter geben.

Mal nachgefragt
Ihr reicht es weiter, schaut mal hier und schaut mal da
Wie lustig dieses Foto, Video, der Spaß doch war.
Aber für den Menschen summiert sich diese Zeit,
und was ihr als kleinen Lacher seht, tritt sich breit.

Eine Lawine tritt sich los,
und die wird größer als groß.
Dem Menschen haftet das an, bis über den Tod hinaus,
den Spöttern macht das gar nichts aus.

Mal nachgefragt.

Warum? Es ist doch lustig, ein wahrer Kult und Gott,
er soll froh sein für Aufmerksamkeit und Spott.
Wir feiern ihn, auch noch nach seinem Leben,
so wird es ihn immer geben.

Mal nachgefragt
Ihr nennt es Spaß, Humor, ein supertolles Ding?
Doch dann kommt wer, der sagt, Halt, stopp, das ist aber Mobbing.
Dann heißt es: Stell dich nicht so an,
Mach mit, erfreu dich dran.

Doch ich bin kein Rudeltier, ich schwimme nicht mit Massen.
Ich kann euren beschränkten Horizont doch kaum erfassen.
Ich bin kein Mitläufer, ich handle erst, nachdem ich denke,
und hoffe, dass ich euch Weisheit schenke.

Mal nachgefragt
Ihr habt einmal kurz gelacht?
Aber vielleicht ein anderes Leben schon damit kaputtgemacht.
Mitmachen mit anderen ist stark, sagt ihr?
Nein, sich gegen den Strom stellen, kämpfen, nur so gewinnt man hier.

An Toleranz, Resepekt und Menschlichkeit,
an Miteinadner und Fürsorglichkeit.

„Was du nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“
Das ist das, was ich sagen will und auch tu.
Zivilcourage und Mut den Schwächsten beizustehen,
nur so kann unsere Welt sich weiterdrehen.

Basierend auf einer wahren, geschmacklosen Geschichte, damit ich heute Nacht schlafen kann. Denn ich kann nichts anderes gegen Mobbing tun, als mich gegen die Mobber zu stellen und mich für Schwächere einzusetzen. Und mich öffentlich dazu bekennen, dass ich Mobbing, Häme, Lästerein und Auslachen scheiße finde!

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Gedankenfetzen | Gedichte | Seelenbilder

Warum willst du denn stark sein?

von am 26. Mai 2018

Hand aufs Herz und ich bin jetzt mal ganz ehrlich.
Reden wir mal offen, hört mir zu, vielleicht ist es auch verwerflich
Leben ist gerade weit weg von perfekt, fast schon beschwerlich,
im Staudamm der Seele kein Platz mehr, das ist gefährlich.

Buckeln, funktionieren, damit sie mich nicht sanktionieren,
muss ich mit dem ewigen Frohsinn mit den anderen agieren.
Tuschelnd zeigen mit dem Finger, sagen, du kannst noch mehr tangieren,
mehr und weiter, besser und schneller, das soll ich nur kapieren.

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Gedankenfetzen | Gedichte

Mama

von am 13. November 2017

Ich will einen Text schreiben. Einen Text über meine Mama, etwas poetisches soll es werden, aber auch etwas persönliches. Ich will über Liebe schreiben, über Gefühle und über vermissen.

Mama, ein Wort, ein Kosewort für Mutter. Nur zwei Silben und in den meisten Fällen ist es das erste Wort, welches Babys lernen.
Mama, ein kleines, kurzes Wort, und trotzdem bedeutet es so viel. Ganz viele andere Worte sind unzertrennlich damit verbunden, runden das Bild ab, beschreiben eine Mama.

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Gedichte

Das kleine Monster in mir

von am 26. September 2017

Ich höre es,
das kleine Monster in mir.
Es schmatzt leise kauend in meinem großen Zeh.
Es bratzt laut schnaufend und macht sich groß,
damit ich es auch seh.

Ich sehe es,
das kleine Monster in mir.
Es krabbelt langsam über Hüfte, Bauch bis in die Kehle,
Es brabbelt schnell durch Magen, Lunge und hält an,
damit ich die Wirkung auch fühle.

Ich fühle es,
das kleine Monster in mir.
Es kommt, wann es ihm beliebt, und reißt an meinen Nerven voller Gier.
Es stoppt nicht, es übernimmt mich wie im Krieg, streckt mich zu Boden,
und ich kapitulier.

Da ist es nun,
das kleine Monster in mir.
Einen Namen hat es nicht, es hat sich mir nicht vorgestellt.
Es war auf einmal ein Teil von mir und fühlt sich wohl,
auch wenn es mir nicht gefällt.

Da ist es nun,
das kleine Monster in mir.
Es nimmt einfach alles ein, meinen Körper und Geist.
Es sabbert, schwitzt, hektisierst und beißt,
ich muss die sein,
die es in seine Schranken weist.

Da ist es nun,
Dieses kleine Monster in mir.
Komm, kleines Monster,
Sei mein Gast, denn auch wenn du mich zu Boden streckst,
muss ich lernen, dass ich dich zulassen muss.
Du brauchst einen Namen, bis zum Schluss.

Hallo,
kleines Monster in mir,
man sagte mir, du heißt Panik, ist das richtig?
Und das es ratsam sei, sich dir zu stellen,
das wäre wichtig.

Hallo,
kleines Monster in mir.
könntest du bitte ein wenig pink sein und auch glitzern wie Sterne,
damit ich dich sehe,
auch schon aus der Ferne.

Hallo,
kleines Monster in mir,
ich werde nun wohl mit dir leben müssen, also, mach fein Sitz und Platz
und zeig mir, dass du eine gute Kinderstube hast.

Vielleicht,
kleines Monster in mir,
können wir uns ja arrangieren,
und ich mit dir sehr selbstverständlich interagieren?

Ich höre, sehe, fühle es,
da kleine Monster in mir
Es sitzt da, in jeder Faser meines Körpers und lauert.
es kann mich jederzeit überfallen,
keiner weiß, wann und wie lange es dann dauert.

Ich höre, sehe, fühle es,
das kleine Monster in mir,
Es ist nun da, ich habe es kapiert,
aber ich habe Strategien
und es akzeptiert.

Kleines Monster,
große Panik,
es klingt komisch, aber ich habe zu danken,
du brachtest zwar mein Leben zum Wanken.
Doch verschafftest du mir auch eine einmalige Möglichkeit,
Mich neu zu entdecken,
mit meinen Stärken, Schwächen und innerer Zufriedenheit.

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Gedankenfetzen | Gedichte

Ich bin nicht tot, ich lebe noch

von am 8. Juli 2017

Ich bitte um Hilfe,
aber ihr hört mich nicht.
Ich versuche mit euch Schritt zu halten,
doch ihr seht mich nicht.
Ich setze Leuchtfeuer,
ihr jedoch habt eure Gardinen zugezogen.
Ich wahr offen und hab geredet,
jetzt fühle ich mich betrogen.

Ich will mein Leben wieder haben,
doch das, was es einmal war, das ist es nicht mehr.
Ich gehe zu euch und frage,
und ob ich noch dazugehör.
Ja, natürlich sagt ihr mir,
was ist das denn für eine Frage.
Dann dreht ihr euch wieder um
und versteht nicht, was ich sage.

Warum seht ihr mich denn nicht?
Ich bin doch noch da.
Ich brauchte eine Pause,
ihr sagtet, das ist doch ganz klar.
Jetzt wäre ich bereit für einen Neuanfang,
doch ihr seid alle fort.
Ich bin aber nicht gestorben,
ich warte nur, da wo ihr mich zurückgelassen habt,
genau an diesem Ort.

Und nochmal möchte ich rufen:
Hilfe, ist denn da jemand, irgendwer?
Der mich sieht, micht versteht, mich führt?
Der mich auch mal weinen sehen kann, ist das so schwer?
Sollte Freundschaft nicht auch in dunklen Zeiten halten?
Einfach da sein, wie ein Licht.
Ich bin nicht tot, ich lebe noch,
aber ihr, ihr merkt es nicht.

Denn ihr seid euren Weg weitergegangen,
ich warte jedoch noch immer auf Geleit.
Und dabei fühle ich mich einsam wie noch nie,
so einsam, wie noch zu keiner Zeit.
Ich will euch wieder in meinem Leben haben,
aber ich renn euch vergebens hinterher.
Ich bin nicht tot, ich lebe noch,
aber irgendwann, da kann auch ich nicht mehr.

Ich bin nicht tot, ich lebe noch,
aber vielleicht hat sich zuviel geändert in der Vergangenheit.
Da ist nicht nur ein Mensch gestorben,
sondern auch ein Stück Selbstverständlichkeit.
Für mich und für die Menschen, die sich Freunde nennen.
Für uns alle hat es einen Ruck gegeben,
hat sich geändert einfach alles.
Ich bin nicht tot, ich bin noch am Leben.
Und so lange ich brüllen kann, werde ich rufen:
Bitte, ihr sollt mir nur mein altes Leben wiedergegeben.
Geht ihr nicht auch noch und lasst mich verletzt zurück.
Ich bin nicht tot, ich war nur traurig,
ich bin noch am Leben!

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Gedichte | Ich | Musik

Lemon Drop

von am 13. Februar 2017

Wake up in the Morning light.

And the Clouds begin to fight 

With the sun on the perfekt sky

To make the day, they want to try.
You Look up,

Over you the Last Blue Part.

And you know

This will Be a ugly Start.
Yes, Life is Like a Lemon Drop
Sweet and yellow 

You can Love it Till the end

Smell it, taste it, don’t forget

Yes, Life is Like a Lemon Drop.

Sour and Hard 

You can damn it Till the end

Take it, feel it, what you get
Run Accross the Mountains Hill.

And you are believing still.

You have reach the highest top.

Noone is there to make you stop
You Look down

Under you the Rocky way

And you know

Your Not here to stay 
Yes, Life is Like a Lemon Drop

Sweet and yellow 
You can Love it Till the end
Smell it, taste it, don’t forget
Yes, Life is Like a Lemon Drop.
Sour and Hard 
You can damn it Till the end
But this is what you get

Life is fucking crazy and there is no Plan.

You can only live how good You can 

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360° Blickwinkel | Gedankenfetzen | Gedichte

Menschen begegnen sich

von am 31. Januar 2017

Menschen begegnen sich.

Still, lernen sich kennen.

Beobachten sich, aus der Ferne.

Menschen begegnen sich.

Leise, fragend, voller Hoffnung.

Spüren, man hat sich gerne.

Menschen begegnen sich.

Nehmen, geben, gehen miteinander.

Halten aus, lehnen an, vereinen sich.

Menschen begegnen sich.

Streiten, weinen, Veränderung.

Zeit vergeht dann unterschiedlich.

Menschen begegnen sich.

Rhythmus, Herzschlag, Denken.

Menschen begegnen sich.

Und können sich nur selten ewig schenken.

Menschen begegnen sich.

Respektvoll, akzeptieren weiterziehen.

Gönnend, nachvollziehbar weitergehen.

Menschen begegnen sich,

Mal kurz, mal lang, mal lebenslänglich 

Garantierend kann nie Glück zur Seite stehen.

Menschen begegnen sich…

Nichts in von Dauer, denn spätestens der Tod, der fragt dann nicht.

Menschen begegnen sich.

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Gedichte | Mamalächeln

Kleine Grüße

von am 15. Januar 2017

Flocken die am Fenster tanzen,
schickst du in die Welt zu mir.
Sie decken die Welt sachte zu,
ich schicke Grüße dir.

Mal ist es leicht,
dann wieder ganz doll schwer.
Du gingst auf die Reise,
wir vermissen dich so sehr.

Alles wird ruhig,
die Welt ganz still.
Ich schließe die Augen,
alles ist so, wie ich es will.

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