Das kleine Monster | Gedankenfetzen | Mamalächeln | Therapie

Von Grenzen, Steinen und einem Weg, vom Begreifen und Greifen

von am 28. Juni 2018

Seit 3 Monaten läuft nun schon meine Psychotherapie. Und die erste große Baustelle meistere ich sehr gut. Mit Höhen und Tiefen, auch mal mit einem Rückschlag. Aber ich habe es geschafft, sehr rigeros, eindeutig, aber nötig eine Grenze zu ziehen.
Ich bin weiterhin für meinen Vater da, ich unterstütze ihn, wo ich denke, das Unterstützung erforderlich ist. Aber ich gebe auch Aufgaben ab und lasse mich von ihm nicht mehr herumkommandieren. Und schon gar nicht beleidigen. Richtig gefetzt haben wir uns seit drei Wochen nicht mehr. Denn immer, wenn etwas blöd gelaufen ist, dann bin ich gegangen. Erst noch mit Ansage, dann jedoch kommentarlos. Ich möchte mich nicht immer wieder runterputzen lassen. Das habe ich nicht nötig. Und schon gar nicht von meinem Vater…. Erst recht nicht von meinem Vater. Wenn er Respekt verlangt, dann möchte ich das ebenfalls. Das hat nichts mit Undankbarkeit und Hartherzigkeit oder gar Faulheit zu tun, wie ich es von vielen Menschen schon gehört habe. Von Menschen, die einfach keinen blassen Schimmer haben, wie anstrengend und auslaugend das ist.  Ich musste diese Vater-Tochter-Beziehung einfach wieder auf ein gesundes Level bringen.

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360° Blickwinkel | Gedankenfetzen

Da ist ein Zoo in meinem Kopf – Oder: Warum mein Monster jetzt Toni heißt

von am 4. Juni 2018

Seit ich das mit der Musik sehr intensiv verfolge, wird mir sehr deutlich klar, dass ein Kopf voller Fanatsie nicht immer gut ist.
Mein Gehirn ist, glaube ich, das Fleißigste in und an meinem Körper. Das denkt und denkt und denkt. Deswegen habe ich ja auch angefangen zu schreiben. Kurzgeschichten, Romane, Gedichte, diesen Blog. Denn alles, was ich aus meinen Gehirnwindungen quetsche, das spukt nicht mehr in meinem Kopf rum und lenkt mich somit nicht mehr ab.

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Gedankenfetzen | Gedichte | Seelenbilder

Warum willst du denn stark sein?

von am 26. Mai 2018

Hand aufs Herz und ich bin jetzt mal ganz ehrlich.
Reden wir mal offen, hört mir zu, vielleicht ist es auch verwerflich
Leben ist gerade weit weg von perfekt, fast schon beschwerlich,
im Staudamm der Seele kein Platz mehr, das ist gefährlich.

Buckeln, funktionieren, damit sie mich nicht sanktionieren,
muss ich mit dem ewigen Frohsinn mit den anderen agieren.
Tuschelnd zeigen mit dem Finger, sagen, du kannst noch mehr tangieren,
mehr und weiter, besser und schneller, das soll ich nur kapieren.

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die nicht der Norm entsprechen | Gedankenfetzen | Ich | Menschen | Schubladendenken | Zitat

Wieviel „Kind“ ist vertretbar?

von am 2. Mai 2018

Dies ist ein Gastbeitrag von Sascha.

 

„Nur wer erwachsen wird, und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.“ (Erich Kästner)

Nur selten bringen mich Zitate von gebildeten Menschen zum Nachdenken. Nicht etwa, weil ich ungebildet bin, sondern weil solche Zitate nur sehr selten auf Facebook geteilt werden. Was das wohl über den durchschnittlichen Facebook-User aussagt? Naja, mit Snapchat-Filtern wundert mich nicht mehr viel… aber ich schweife ab.

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360° Blickwinkel | Das kleine Monster | Gedankenfetzen | Seelenbilder | Therapie | Trauer

Mein Haus am See

von am 13. April 2018

„Und, wie geht es dir?“

Was soll man denn auf so eine Frage antworten? Wer mich kennt, der weiß, ich lächle das weg. Heulen, meckern oder brüllen ändert ja auch nichts an der Situation. Und in Selbstmitleid möchte ich auf keinen Fall zerfließen. Das widerstrebt mir sehr, denn im Grunde bin ich ein sehr postiver Mensch.

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360° Blickwinkel | die nicht der Norm entsprechen | Gedankenfetzen | Ich | Menschen | Schubladendenken | Seelenbilder | Übergewicht | Zitat

Märchen schreibt die Zeit

von am 19. März 2018

Kennt ihr eigentlich das Lied von der Gruppe „Die Ärzte“?
„Lasse redn“ heißt der Song und ich finde, dass einfach alles in diesem Lied stimmt. Der Text, die Ironie, die Musik.

Ich hoffe, dass ihr den alle kennt. Ich habe mir eine Stelle für den heutigen Blogpost herausgesucht, die meine Situation als Familienmitglied gerade sehr passend beschreibt!

„Lass die Leute reden und hör einfach nicht hin
Die meisten Leute haben ja gar nichts Böses im Sinn
Es ist ihr eintöniges Leben, was sie quält
Und der Tag wird interessanter, wenn man Märchen erzählt“

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Gedankenfetzen | Seelenbilder

Farben sind wie Musik, die ich mit dem Pinsel erzeuge

von am 15. Februar 2018

Das urtümliche Wesen der Farbe ist ein traumhaftes Klingen,
ist Musik gewordenes Licht.

 

Heute war mir nach Malen. Erst habe ich meine Bleistifte ausprobiert, die ich zum Geburtstag bekommen habe. Manchmal brauche ich das. Ich lasse mich inspirieren und male die Bilder, wie ich sie sehe und lasse meine Gedanken einfließen. Irgendwann möchte ich es schaffen, dass das komplette Bild aus mir kommt. Doch das hemmt mich noch irgendwie. Da geht es mir tatsächlich wie beim Singen. Ich denke zu viel nach, anstatt es einfach geschehn zu lassen. Mein blöder Kopf wieder, aber für den kann ich nichts.

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Prost! ~ Oder: wenn einem Ehrgeiz vorgeworfen wird…..

von am 10. Februar 2018

Hello, it´s me. Und endlich mal wieder kritisch und mit Biss. Hurra, ich bin zurück in alter Form.

Habt ihr auch manchmal Langeweile und überlegt euch, wie man denn seine Zeit am besten rumbekommt? Natürlich muss es etwas sein, was Spaß macht, was nicht sehr anstrengend ist, was man halt mal eben so nebenbei macht. Vielleicht wäre es auch noch nett, unter Menschen zu kommen. Aber bitte, ich will dann auch nur diese Zeit mit dieser Beschäftigung verbringen, die ich totschlagen möchte. Weiter soll mich dieser Zeitvertreib bitte nicht belasten. Nicht das dies noch in Stress ausartet oder, oh je, noch schlimmer irgendwann KEINEN Spaß mehr macht.

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