Mamalächeln | Trauer

Es tut noch immer weh

von am 12. Dezember 2019

Der 12.12. Es ist mitten in der Weihnachtszeit. Eine Zeit voller Zauber. Der Duft nach Zimt und Vanille liegt in der Luft. Überall leuchten Lichter und erhellen die Dunkelheit, die schon um 16 Uhr Einzug hält. Ich mochte diese Jahreszeit immer.
Immer…
Aber es hat sich was verändert. Genau an dem Tag, als die Lichter etwas dunkler wurden, als der Duft von Zimt einen Augenblick Pause machte. Als der Zauber wie durch einen Fingerschnipp einfach vorbei war.

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360° Blickwinkel | Das kleine Monster | Ich | Trauer

So kurz

von am 10. Mai 2019

Es könnte sein, dass dieser Beitrag sehr emotional wird, oder auch schnulzig. Und eigentlich hatte ich auch gesagt, dass ich nun erst einmal mein analoges Tagebuch habe. Aber dieser Beitrag ist wichtig für mich. Vielleicht, um mich ein wenig bei euch zu erklären, und für mich, um zu reflektieren, warum ich gerade bei euch so handle, wie ich eben handle.

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360° Blickwinkel | Gedankenfetzen | Ich | Trauer

Worte fehlen

von am 6. Mai 2019

Mir geht es nicht gut., Hey, ich kann was schreiben. Aber da hört es auch schon wieder auf. Mir fehlen die Worte, zu beschreiben, was da in mir vorgeht. Mir geht es einfach nicht gut. Und das löst Panik aus. Dieses etwas kann ich nicht greifen und es wabert seit Freitag unaufhörlich in mir herum.

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Gedankenfetzen | Therapie | Trauer

Fuck you!

von am 9. November 2018

Ich habe eine Aufgabe in der Psychotherapie. Ich soll wütend auf das Schicksal sein und dem Schicksal einen bösen Brief schreiben. Hmmm, das fühlt sich bisher noch nicht richtig an, denn es hilft mir ja nicht weiter. Ich schimpfe so ungern und will nicht, dass man mich doof findet. Nicht mal das Schicksal soll mich doof finden. Selbst, wenn ich alles verfluchen würde, wenn ich dem lieben Gott den Stinkefinger zeigen würde (was ich gestern rein für die Geste mal getan habe in der Therapie), es würde alle zerplatzten, spießigen Träume nicht mehr zurückbringen. Die Seifenblasen haben Blubb gemacht und lassen sich eben nicht mehr zusammenkleben. Egal wie sehr ich eben mecker und das Schicksal zum Teufel jage.
Aber da ich eine folgsame Patientin bin, versuche ich das mal, ganz gegen meine Überzeugung, lächeln und weiter machen. Wer regelmäßig meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich immer sehr versöhnlich mit dem Schicksal umgehe. Es ergibt bestimmt immer alles einen Sinn. Einige erkennt man gleich, andere es spät und die restlichen vielleicht erst, wenn wir beim lieben Gott anklingeln.

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