360° Blickwinkel | Das kleine Monster | Ich | Trauer

So kurz

von am 10. Mai 2019

Es könnte sein, dass dieser Beitrag sehr emotional wird, oder auch schnulzig. Und eigentlich hatte ich auch gesagt, dass ich nun erst einmal mein analoges Tagebuch habe. Aber dieser Beitrag ist wichtig für mich. Vielleicht, um mich ein wenig bei euch zu erklären, und für mich, um zu reflektieren, warum ich gerade bei euch so handle, wie ich eben handle.

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360° Blickwinkel | Gedankenfetzen | Ich | Trauer

Worte fehlen

von am 6. Mai 2019

Mir geht es nicht gut., Hey, ich kann was schreiben. Aber da hört es auch schon wieder auf. Mir fehlen die Worte, zu beschreiben, was da in mir vorgeht. Mir geht es einfach nicht gut. Und das löst Panik aus. Dieses etwas kann ich nicht greifen und es wabert seit Freitag unaufhörlich in mir herum.

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Gedankenfetzen | Therapie | Trauer

Fuck you!

von am 9. November 2018

Ich habe eine Aufgabe in der Psychotherapie. Ich soll wütend auf das Schicksal sein und dem Schicksal einen bösen Brief schreiben. Hmmm, das fühlt sich bisher noch nicht richtig an, denn es hilft mir ja nicht weiter. Ich schimpfe so ungern und will nicht, dass man mich doof findet. Nicht mal das Schicksal soll mich doof finden. Selbst, wenn ich alles verfluchen würde, wenn ich dem lieben Gott den Stinkefinger zeigen würde (was ich gestern rein für die Geste mal getan habe in der Therapie), es würde alle zerplatzten, spießigen Träume nicht mehr zurückbringen. Die Seifenblasen haben Blubb gemacht und lassen sich eben nicht mehr zusammenkleben. Egal wie sehr ich eben mecker und das Schicksal zum Teufel jage.
Aber da ich eine folgsame Patientin bin, versuche ich das mal, ganz gegen meine Überzeugung, lächeln und weiter machen. Wer regelmäßig meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich immer sehr versöhnlich mit dem Schicksal umgehe. Es ergibt bestimmt immer alles einen Sinn. Einige erkennt man gleich, andere es spät und die restlichen vielleicht erst, wenn wir beim lieben Gott anklingeln.

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360° Blickwinkel | Das kleine Monster | Therapie | Trauer

Als hätte ich mich ein wenig selbst verloren

von am 28. September 2018

Wenn man Chaos im Kopf hat, und irgendwie nichts wiederfindet, nicht mal sich selbst, dann muss man wohl mal endlich durchmisten, ausmisten und endlich auch mal wegschmeißen. Meine Mitmenschen sagen loslassen dazu.
Aber um etwas loszulassen, muss man sich auch erstmal sehr bewusst darüber sein, das man etwas festhält.
Deswegen hat das bisher nicht geklappt, das mit dem Loslassen. Weil ich nicht wusste, dass ich etwas festhalte. Wie sollte ich das auch wissen? Ich dachte, die ganzen Sachen hätte ich gut weggesteckt. Die Wünsche und Träume, die ich hatte. Meinen Beruf, der nun Geschichte ist, dieses Familienkonstrukt, was sich unwiederbringlich geändert hat. Es gibt Rollen, die ich im Leben intus hatte, die ich nun nicht mehr habe, über die ich mich definieren konnte. Und Rollen, die ich gerne angenommen hätte, die nun in sehr entfernter Weite liegen.

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Das kleine Monster | Gedankenfetzen | Gedichte | Ich | Mamalächeln | Seelenbilder | Trauer

„Bleib in dem Gefühl“

von am 17. September 2018

Als ich sang, bei einer tollen Freundin, die ich nicht mehr aus meinem Leben lassen will, sagte sie mir:

„Bleib in dem Gefühl!“

In dem Gefühl bleiben, wärhend ich singe. Ich weiß, wo dieses Gefühl sitzt. Es sitzt im Bauch, vor allem im Magen. Und es sitzt auf der Brust. Da macht es mir das Atmen schwer. Und es sitzt mega groß im Hals. Schnürt mir den Hals ab, macht einen fetten Kloß, ständig, bleibend und zeitweise verschlimmert. Das spüre ich deutlich.
Ab Hals ist es dann dicht. Dieses Gefühl, das kommt einfach nicht weiter.

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Löffel-Liste | Mamalächeln | Therapie | Trauer

Löffelliste 2018 – Einen Luftballon in den Himmel steigen lassen

von am 16. August 2018

Guten Tag, Chaos im Kopf.
Und ich bekomme es nicht wirklich gut sortiert. Deswegen war dieser Punkt auf meiner Löffelliste heute sehr wichtig für mich.

Ich weiß nicht wie ich anfangen soll. Aber dank einer richtig tollen Frau, mit der ich die letzten zwei Wochen richtig viel gemacht habe, und die ich nicht mehr missen will, weiß ich jetzt, das auch schreiben gut ist. Wenn du nicht sagen kannst, was du brauchst, dann schreib es auf. Und Schreiben kann ich. Und ich weiß auch, dass Schreiben mein WirrWarr in meinem Oberstübchen, in meinem Bauch und in meinem ganzen Körper zumindest sortiert. Deswegen schreibe ich einfach mal drauf los und schaue, was aus mir raus will. Ohne Plan und ohne Ziel. Keine Ahnung, wohin mich dieser Blogbeitrag bringt.

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