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„Bleib in dem Gefühl“

von am 17. September 2018

Als ich sang, bei einer tollen Freundin, die ich nicht mehr aus meinem Leben lassen will, sagte sie mir:

„Bleib in dem Gefühl!“

In dem Gefühl bleiben, wärhend ich singe. Ich weiß, wo dieses Gefühl sitzt. Es sitzt im Bauch, vor allem im Magen. Und es sitzt auf der Brust. Da macht es mir das Atmen schwer. Und es sitzt mega groß im Hals. Schnürt mir den Hals ab, macht einen fetten Kloß, ständig, bleibend und zeitweise verschlimmert. Das spüre ich deutlich.
Ab Hals ist es dann dicht. Dieses Gefühl, das kommt einfach nicht weiter.

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Gedankenfetzen | Gedichte | Seelenbilder

Warum willst du denn stark sein?

von am 26. Mai 2018

Hand aufs Herz und ich bin jetzt mal ganz ehrlich.
Reden wir mal offen, hört mir zu, vielleicht ist es auch verwerflich
Leben ist gerade weit weg von perfekt, fast schon beschwerlich,
im Staudamm der Seele kein Platz mehr, das ist gefährlich.

Buckeln, funktionieren, damit sie mich nicht sanktionieren,
muss ich mit dem ewigen Frohsinn mit den anderen agieren.
Tuschelnd zeigen mit dem Finger, sagen, du kannst noch mehr tangieren,
mehr und weiter, besser und schneller, das soll ich nur kapieren.

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Mein Haus am See

von am 13. April 2018

„Und, wie geht es dir?“

Was soll man denn auf so eine Frage antworten? Wer mich kennt, der weiß, ich lächle das weg. Heulen, meckern oder brüllen ändert ja auch nichts an der Situation. Und in Selbstmitleid möchte ich auf keinen Fall zerfließen. Das widerstrebt mir sehr, denn im Grunde bin ich ein sehr postiver Mensch.

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Märchen schreibt die Zeit

von am 19. März 2018

Kennt ihr eigentlich das Lied von der Gruppe „Die Ärzte“?
„Lasse redn“ heißt der Song und ich finde, dass einfach alles in diesem Lied stimmt. Der Text, die Ironie, die Musik.

Ich hoffe, dass ihr den alle kennt. Ich habe mir eine Stelle für den heutigen Blogpost herausgesucht, die meine Situation als Familienmitglied gerade sehr passend beschreibt!

„Lass die Leute reden und hör einfach nicht hin
Die meisten Leute haben ja gar nichts Böses im Sinn
Es ist ihr eintöniges Leben, was sie quält
Und der Tag wird interessanter, wenn man Märchen erzählt“

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Gedankenfetzen | Seelenbilder

Farben sind wie Musik, die ich mit dem Pinsel erzeuge

von am 15. Februar 2018

Das urtümliche Wesen der Farbe ist ein traumhaftes Klingen,
ist Musik gewordenes Licht.

 

Heute war mir nach Malen. Erst habe ich meine Bleistifte ausprobiert, die ich zum Geburtstag bekommen habe. Manchmal brauche ich das. Ich lasse mich inspirieren und male die Bilder, wie ich sie sehe und lasse meine Gedanken einfließen. Irgendwann möchte ich es schaffen, dass das komplette Bild aus mir kommt. Doch das hemmt mich noch irgendwie. Da geht es mir tatsächlich wie beim Singen. Ich denke zu viel nach, anstatt es einfach geschehn zu lassen. Mein blöder Kopf wieder, aber für den kann ich nichts.

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