360° Blickwinkel | Glücksmoment | Ich | Selbstversuch

Lachen als Sprache

von am 28. Januar 2019

Mein Kalender behauptet, dass Lachen eine Sprache sei. Und auch noch die schönste Sprache der Welt. Das wollte ich erst mal eine Woche lang testen, bevor ich dazu was schreibe. So habe ich nun eine Woche lang sehr bewusst gelächelt und gelacht, andere freundlich angeschaut und bin allen Menschen, egal ob ich sie mochte, oder nicht, egal ob ich sie kannte oder nicht, sehr offen begegnet.

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360° Blickwinkel | Gedankenfetzen | Glücksmoment | Übergewicht

Die Sache mit den winzig kleinen Dingen

von am 20. Januar 2019

Happy Birthday to me. Ob es irgendwie so sein sollte, dass ich gerade heute meinen Wochenbeitrag zum Kalender schreibe? Wer weiß. Absicht ist es auf jeden Fall nicht. Aber als ich gerade meinen Geburtstag ausklingen lasse, als ich gerade all die lieben Geburtstagswünsche lese, in diesem zweiten Ort, der irgendwie Heimat ist, die sozialen Netzwerke, schaue ich auf mein pink dominiertes Kalenderblatt und mir fällt ein, dass ich dazu ja noch gar nichts geschrieben habe. Doch es passt heute irgendwie ganz gut… Finde ich…

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360° Blickwinkel | Gedankenfetzen | Glücksmoment

Auge zu. Träume an.

von am 12. Januar 2019

Diese Woche begleitet mich ein kleiner Fuchs auf meinem Schreibtisch. Der sitzt da, Augen sind geschlossen und ich finde, er sieht sehr zufrieden aus. Er scheint wirklich was schönes zu träumen. Irgendwie kommt dieser Spruch in dieser Woche sehr gut. Denn gerade zum Thema träumen kann ich sehr gut was erzählen.

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360° Blickwinkel | Glücksmoment

Glück

von am 2. Januar 2019

Da ist es nun, das neue Jahr. Und ich finde, wenn es schon einmal da ist, dann soll es gerne auch zeigen, was es kann. Und ich weiß, dass ich einen Teil dazu beisteuern kann, damit 2019 vielleicht nicht so schlimm wird, wie das letzte Jahr.

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360° Blickwinkel

Ich will Danken

von am 21. Dezember 2018

Irgendwie gehört es in diesen Tagen zu einem Blog dazu. Ein Jahrenrückblick, eine Vorausschau. Dieses in sich gehen, reflektieren, Schlüsse ziehen.
Ich muss jedoch gleich schon einmal im Vorfeld erwähnen, dass ich auf keinen Fall so etwas wie gute Vorsätze habe. Dafür brauche ich einfach kein festgeschriebenes Datum. 2018 war voll mit Vorsätzen, die ich durchgezogen haben. Mitten im Jahr, ohne drüber nachzudenken, weil es einfach sein musste. Grenzen musste ich ziehen. Ich musste kritisch mit mir umgehen. Nein, müssen ist falsch. Ich wollte es und ich will es noch immer. Damit es mir wieder besser geht und ich die Kari werde, die vor zwei Jahren auf der Strecke blieb.
Mir fehlt meine Zuversicht, mein Gefühl, dass alles wieder gut wird. Ich gehe zwar mit der Idee durchs Leben, dass es ja irgendwann wieder gut werden muss. Aber in mir drin ist stets dieses beißende Gefühl, dass es nie wieder so wird, wie es war. Was ja auch irgendwie stimmt.

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360° Blickwinkel | Das kleine Monster | Therapie | Trauer

Als hätte ich mich ein wenig selbst verloren

von am 28. September 2018

Wenn man Chaos im Kopf hat, und irgendwie nichts wiederfindet, nicht mal sich selbst, dann muss man wohl mal endlich durchmisten, ausmisten und endlich auch mal wegschmeißen. Meine Mitmenschen sagen loslassen dazu.
Aber um etwas loszulassen, muss man sich auch erstmal sehr bewusst darüber sein, das man etwas festhält.
Deswegen hat das bisher nicht geklappt, das mit dem Loslassen. Weil ich nicht wusste, dass ich etwas festhalte. Wie sollte ich das auch wissen? Ich dachte, die ganzen Sachen hätte ich gut weggesteckt. Die Wünsche und Träume, die ich hatte. Meinen Beruf, der nun Geschichte ist, dieses Familienkonstrukt, was sich unwiederbringlich geändert hat. Es gibt Rollen, die ich im Leben intus hatte, die ich nun nicht mehr habe, über die ich mich definieren konnte. Und Rollen, die ich gerne angenommen hätte, die nun in sehr entfernter Weite liegen.

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360° Blickwinkel | Gedankenfetzen

Da ist ein Zoo in meinem Kopf – Oder: Warum mein Monster jetzt Toni heißt

von am 4. Juni 2018

Seit ich das mit der Musik sehr intensiv verfolge, wird mir sehr deutlich klar, dass ein Kopf voller Fanatsie nicht immer gut ist.
Mein Gehirn ist, glaube ich, das Fleißigste in und an meinem Körper. Das denkt und denkt und denkt. Deswegen habe ich ja auch angefangen zu schreiben. Kurzgeschichten, Romane, Gedichte, diesen Blog. Denn alles, was ich aus meinen Gehirnwindungen quetsche, das spukt nicht mehr in meinem Kopf rum und lenkt mich somit nicht mehr ab.

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360° Blickwinkel | Gedichte

Mal nachgefragt

von am 29. Mai 2018

Schaut da, lacht hier, ist der nicht witzig,
hergeschaut, mitgemacht, draufgesetzt, es ist so spritzig.
Alle gegen einen, wir sind nicht allein
wir sind die tollen, stark wollen wir sein.

Psst, mal leise nachgefragt? Wisst ihr eigentlich was ihr da tut?
Fehlt euch der Respekt, oder habt ihr keinen Mut?
Seit ihr Rudeltiere, Lemminge oder einfach gelangweilt?
Braucht ihr andere Menschen, damit euch das Leben aufgeilt?

Ihr hattet ganz kurz euren Spaß, geliked, geteilt und kommentiert,
ihr geht weiter, da kommt auch schon der nächste, der stiert.
Mal nachgefragt
Für euch ist das nur mal eben so im Moment, Spaß to go, schnell vergessen?
So harmlos, unwichtig, nicht von Belang nach eurem Ermessen?

Aber der Mensch, über den ihr lacht,
über den habt ihr in den Sekunden nicht mal nachgedacht.
An ihm haftet es sein ganzes Leben,
denn die Spotter wird es weiter geben.

Mal nachgefragt
Ihr reicht es weiter, schaut mal hier und schaut mal da
Wie lustig dieses Foto, Video, der Spaß doch war.
Aber für den Menschen summiert sich diese Zeit,
und was ihr als kleinen Lacher seht, tritt sich breit.

Eine Lawine tritt sich los,
und die wird größer als groß.
Dem Menschen haftet das an, bis über den Tod hinaus,
den Spöttern macht das gar nichts aus.

Mal nachgefragt.

Warum? Es ist doch lustig, ein wahrer Kult und Gott,
er soll froh sein für Aufmerksamkeit und Spott.
Wir feiern ihn, auch noch nach seinem Leben,
so wird es ihn immer geben.

Mal nachgefragt
Ihr nennt es Spaß, Humor, ein supertolles Ding?
Doch dann kommt wer, der sagt, Halt, stopp, das ist aber Mobbing.
Dann heißt es: Stell dich nicht so an,
Mach mit, erfreu dich dran.

Doch ich bin kein Rudeltier, ich schwimme nicht mit Massen.
Ich kann euren beschränkten Horizont doch kaum erfassen.
Ich bin kein Mitläufer, ich handle erst, nachdem ich denke,
und hoffe, dass ich euch Weisheit schenke.

Mal nachgefragt
Ihr habt einmal kurz gelacht?
Aber vielleicht ein anderes Leben schon damit kaputtgemacht.
Mitmachen mit anderen ist stark, sagt ihr?
Nein, sich gegen den Strom stellen, kämpfen, nur so gewinnt man hier.

An Toleranz, Resepekt und Menschlichkeit,
an Miteinadner und Fürsorglichkeit.

„Was du nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“
Das ist das, was ich sagen will und auch tu.
Zivilcourage und Mut den Schwächsten beizustehen,
nur so kann unsere Welt sich weiterdrehen.

Basierend auf einer wahren, geschmacklosen Geschichte, damit ich heute Nacht schlafen kann. Denn ich kann nichts anderes gegen Mobbing tun, als mich gegen die Mobber zu stellen und mich für Schwächere einzusetzen. Und mich öffentlich dazu bekennen, dass ich Mobbing, Häme, Lästerein und Auslachen scheiße finde!

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