Fettschmelze | Glücksmoment | Ich

Mühsam und Ich

von am 12. Oktober 2016

Projekt Felix läuft. Zu diesem Projekt gibt es auch eine Ernährungsumstellung.

Ich weiß, das mit der Fett Schmelze versuche ich ja schon lange, aber es hat mich soviel dieses Jahr zurückgeworfen, dass ich mit dem Aufrappeln länger brauchte.

Aber jetzt läuft es gut. Von der Wassermelone zur Birne in 8 Wochen.

Ich hab ne Taille, oh mein Gott. Sowas hatte ich noch nie. Aber am Bauch ist noch nicht soviel weg, denke ich. Dafür im Gesicht. Und meine Körbchen. 🙁

Ich will aber Busen behalten, der war noch nie üppigst!

Aber das Leben ist halt kein Wunschkonzert.

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360° Blickwinkel | Fettschmelze | Gedankenfetzen

Von Selbstliebe, Einsicht und Glücklichsein!

von am 25. August 2016

Gestern habe ich einen Artikel auf der Seite Soulfully gelesen.

https://www.otto.de/soulfully/vorurteile-gegen-dicke-12177/?utm_source=160823&utm_medium=Verlaengerung-Susi-Vorurteile&utm_campaign=Facebook

Es geht um Figurprobleme und die Akzeptanz. Damit habe ich mich auf meinem Blog ja auch schon des Öfteren auseinandergesetzt. Weil auch mich das Thema Dick sein im Leben begleitet.

In dem Artikel geht es auch um das allgemeine Vorurteil der Selbstdisziplin.

Wie gut ich das kenne. Wie oft begegne ich Menschen, die mich sehen und feststellen, dass ich dick bin. Ich muss mir immer ein Lachen verkneifen. Ich bin dick? Wirklich? Wann ist das nur geschehen? Ist mir noch gar nicht aufgefallen.

Nein, im Ernst. Wie in diesem Artikel war auch ich immer schon mehr. Wenn man sich Kinderfotos ansieht bin ich immer die kleine, pummelige mit den roten Wangen. So wie fast alle aus meiner Familie. Dick sein ist da irgendwie drin.
So erzähle ich das dann. Und dann kommt das große aber.
Aber dann mach doch was gegen das Dicksein. Nimm ab. Mach Sport, ernähre dich richtig. Es fehlt dir einfach an Selbstdisziplin.

Und wieder muss ich lachen. Man redet mit mir, als hätte ich das nicht alles schon versucht. Das mit dem Sport. Und als würde ich mir täglich ungesundes Zeug in zwischen die Kiemen schieben. Wieder ein Vorurteil. Dicke essen nicht, die fressen.

Ich weiß nicht, wie ich das Gegenteil beweisen soll. Ich weiß, wie das mit gesunder Ernährung geht, kenne mich mit Kalorien aus.
Und nicht, weil ich ständig darauf achte, gesund und vor allem ausgewogen zu essen, sondern weil ich das im Beruf mal gelernt. So als Arzthelferin setzt man sich mit Übergewicht, den Gründen und auch den Folgeerkrankungen auseinander. Hört, hört.

Klar, nur ich habe es in der Hand, wie es mir geht. Natürlich ist es meine Aufgabe, für mich, mich und meinen Körper gesund zu halten. Das geht mit Bewegung und mit der richtigen Ernährung. Und das tu ich. Ich achte auf mich. Sehr bewusst.

Lange Zeit war ich jedoch trotzdem unglücklich damit. Ich weiß, ich mach nichts falsch. Ich versuche alles, um abzunehmen, gesund zu bleiben. Aber eines war ich nicht. Glücklich.

Ich versuchte den Leuten zu gefallen, die mir immer wieder das Gefühl gaben, ich sei falsch, weil ich falsch aussehe. Weil ich nicht in eine 36 passe. Und jetzt passt auf, ich verrate euch meine Kleidergröße. Ich brauche eine 56.
Und? Ist dann eben so.

Irgendwann habe ich für mich nämlich was eingesehen.

Es ist egal, was ich auf die Waage bringe, was die Kleidergröße sagt.

Jeder, der sich nicht selbst erstmal liebt, egal mit welcher Größe, wird nie zufrieden und glücklich sein.

Fragt euch doch mal selbst, seid ihr mit euch zufrieden? Oder haben wir nicht alle unsere „Problemzone“? Was ist denn schon perfekt?

Ich kann mich natürlich als einzige Problemzone betrachten. Aber das einzige was ich damit gewinne ist Frust, Hass gegen mich selbst und Demotivation. Wenn ich doch ein einziges Problem bin, ist doch eh alles verloren.

Aber ich kann natürlich auch einfach in den Spiegel schauen und mich mit anderen Blicken betrachten. Natürlich sehe ich da einen dicken Menschen. Ich bin ja nicht blind. Aber ich sehe da auch noch mehr. Braune, strahlende Augen, ein ansteckendes Lachen, einen Menschen voller Tatendrang.

Und der ist es wert, dass der auf sich achtgibt. Der gibt nicht auf sich acht, ernährt sich gesund und bewegt sich, weil er eine Problemzone ist. Das macht der Mensch, weil er sich zu schätzen weiß.

Ich bin glücklich. Mit mir und meinem Körper. Ich möchte nicht ständig mit mir hadern, weil andere glauben, Dicke könnten sich doch nie wohl fühlen in ihrer Haut, geschweige denn glücklich sein.

Es scheint paradox zu klingen. Aber nur wenn ich mich als dicken Menschen akzeptiere und wahrnehme, nur dann habe ich die Chance auch was zu verändern.

Mein Körperbewusstsein ändert sich. Gerede kann an mir abprallen, weil ich offensiv damit umgehe. Ich bin dick? Natürlich, das sehe ich doch jeden Tag im Spiegel.

Und nur weil ich mich nun selbst lieben kann, nur deswegen klappt das auch mit dem Abnehmen. Weil da einfach kein Druck mehr ist, der frusten könnte, der mich unglücklich machen würde.

Ich liebe mich wie ich bin, und ich bin wer ich bin. Egal was die Waage sagt, egal was die Kleidung hergibt.

Und wenn ein Pfündchen purzelt? Liebe ich mich noch immer, weil ich mich als Mensch ja nicht verändere.

Ich bin eben mehr als nur Dick. Ich bin der Mensch, der auch fühlt, denkt und den ganz viele andere Sachen noch ausmachen.

Das habe ich schon vor dem Soulfully Artikel gewusst, aber er brachte das so schön auf den Punkt, dass ich mich einfach nochmal damit auseinandersetzen wollte. Und ich will was in die Welt schreien:

Genießt das Leben, was ihr habt, denn ihr habt nur dieses eine. Und das mit Frust, Hass und Druck zu füllen, das wäre doch wirklich eine Schande. Liebt euch, so wie ihr seid. Ihr seid einfach einzigartig- <3

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Fettschmelze

Ein steiniger Weg

von am 31. Mai 2016

Gestern war ich endlich wieder im Bewegungsbad. Die Fettschmelze und meine Challenge 2016 kann nun aktiv weiter gehen. Nach der Zwangspause wegen den gebrochenen Schrauben im Rücken fällt das ganz schön schwer. Zum einen ist da diese leise Angst. Was ist, wenn die Wirbelkörper doch nicht richtig stabil ist und bei einer falschen Bewegung verrutscht? Was geschieht dann, tut das dann weh?
Und dann war das gestern megaanstrengend. Nach der OP und der Pause habe ich viel Energie und Kondition eingebüßt. Mal wieder. Das ist in den drei Jahren schon das dritte Mal. Es wurde auf den Reset Knopf gedrückt und alles wieder auf Anfang gespult. Ich gebe ja zu, dass das ganz schön frustrierend ist. Aber in den letzten Jahren habe ich wenigstens Strategien entwickelt, dass ich damit umgehen kann.
Ich weiß, die Fettschmelze, der Weg zurück zu meiner Kondition, zurück zu den kleinen Fortschritten, die ich mir vor der OP so hart erarbeitet habe, der ist steinig. Aber ich wäre ja nicht Kari, wenn ich den nicht annehmen würde.

Die Power das durchzuhalten habe ich, nach wie vor. Nun ist es eben noch wichtiger, die Zähne zusammenzubeißen und alles was in meiner Macht steht in meinem Rahmen zu tun. Die Fettschmelze geht nicht so gut voran, wie ich es mir erhofft habe. Bisher sind es erst 5 Kilo. Und das in 6 Monaten. Nicht sonderlich viel. Aber das habe ich nur über die Ernährung geschafft. Bewegung fehlte ja wegen Schmerzen. Nun bin ich aber wieder am Start. Die Walking Stöcke sind geölt und ich guter Dinge, dass das Röntgenbild im Juni eine stabile Wirbelsäule zeigt. Und dann geht es los. Die aktive Zeit gegen das Fett. Denn je weniger Kilos, desto einfach wird alles.

Ich schaffe das, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche!

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Fettschmelze | Gedankenfetzen | Menschen | Musik

Ausgelacht werden und wie man damit umgeht

von am 9. Mai 2016

Wenn du dich Dinge traust, die andere sich vielleicht nicht trauen oder mit dir und deinem Anderssein offen umgehst, dich nicht schämst oder dich versteckst, sondern einfach bist wie du bist, dann eckt das oft an.

Und ganz häufig kommen dann unsichere Menschen aus ihren Löchern, die mit Selbsbewusstsein, Anderssein und Mut nicht so gut umgehen können. Aus Neid oder Angst vor dem Unbekannten, das kann ich jedoch nicht genau sagen.

Auch mir passiert das. Ich gehe ja sehr offen mit meinem Übergewicht um. Weil ich mich nicht verstecken will. Und man kann meine Fülle eben nicht übersehen. Es ist so wie es ist.

Dafür werde ich jedoch ausgelacht. Man zeigt mit dem Finger auf mich, nimmt mich nicht ernst. Früher hätte ich deswegen geweint. Heute nicht mehr. Die Welt ist so groß, Geschmäcker so verschieden. Und wenn man eben am Aussehen festmachen will, wer ein Mensch ist, dann tut mir das für mein Gegenüber leid, aber dann verpasst er eben eine tolle Person mit einem mega geilen Charakter, mit dem man Spaß haben kann und der mit einem Pferde stiehlt.

Wie gehe ich nun damit um. Ich bin freundlich, lasse Ironie und Zynismus in homöopathischen Dosen fließen und reagiere gefasst auf sowas. Egal von wem blöde Sprüche kommen. Und das nicht nur bei meinem Gewicht, bei allem was ich gerne mache. Denn das bin ich. Ich bin dick, klar, aber ich bin eben nicht nur dick, sondern auch noch viel mehr.

So wurde mein Singer Songwriter Projekt gestern ausgelacht. Schön, wie wir die Menschen erheitern können. Klar könnte ich jetzt rumbratzen. Mach ich aber nicht. Ich habe mich freundlich und herzlichst bedankt. Höflichkeit wird bei mir eben groß geschrieben. Und warum sollte ich böse sein? Solche Menschen sind so arm. Sie haben kein eigenes Leben, so dass sie andere Leben brauchen, die spannender sind. Und dann mit wenig Lust auf Hinterfragen einfach eine Horde an Trollen um sich scharren und unqualifizierte Kommentare abegeben. Da kann ich nicht böse sein. Da bin ich traurig und ergriffen. Das tut mir Leid, das die ein bissel weniger Gehirnsubstanz haben und die wenig Masse dann noch so verwenden.

Da ist es meine Pflicht als mündiger Bürger, freundlich zu antworten und diesen Menschen ein gutes Gefühl von Verständnis zu übermitteln. Ich hab schließlich Anstand und ein Fünkchen Würde in mir.

Hier mein Kommentar auf jüngste Ereignisse.

„Ich freue mich sehr, dass wir euch so sehr erheitern konnten. Es gibt nichts schöneres, als Menschen, die erfüllt von Freude, Glück und Lachen sind. So wird die Welt doch gleich ein Stückchen friedlicher und alle haben sich abgöttisch lieb.
Kann man besser in einen sonnigen Montag starten, als mit so aufrichtig lieben Menschen? Ich kann mir nichts schöneres vorstellen,
Wer macht sich schon soviel Mühe, solch besondere Erfahrung in so schönverpackte Worte niederzschreiben. Ich danke euch von Herzen.
Und nun wünsche ich euch eine tolle Woche mit ganz viel Sinn in eurem Leben. Erheiterung und neue Freunde, die eure Begeisterung und Liebe zu schätzen wissen, sollen euch stets begleiten.
Danke, für euch machen wir das alles. Vor allem aus lächerlichen Gründen einen Bandnamen erfinden „grin“-Emoticon
Dank, dass ihr uns die Augen geöffenet habt, wie blöd der doch ist, und dass man denken könnte, da wäre ein dummer Fanboy der Macher hinter dem Namen. Vielen lieben Dank.
So, und nun geh ich mal mein Klo putzen.“

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Fettschmelze | Gedankenfetzen

Geh deinen Weg, auf deine Art!

von am 7. Mai 2016

Gestern habe ich mich selbst inspiriert. Klingt ja irgendwie eingebildet. Aber ich glaube, es ist wichtig, dass man sich immer selbst treu bleibt und sich mag. Und schon bin ich direkt in meinem Thema. Es hat nur entfernt mit meiner Challenge der Fettschmelze zu tun. Aber es ist wichtig.

Vor allem in der Musik, wenn Sascha was covert, höre ich oft so „Kritik“ wie, du klingst ja gar nicht wie das Original. Bei einem Frozen Cover hat Sascha den Part von Hans übernommen.

„Du klingst ja gar nich wie Hans!“

Er ist ja auch nicht Hans. Er ist Sascha. In allem was er tut. Warum soll er wen kopieren? Wo liegt da der Sinn?

Ich bin Claudia. Wie oft geben mir Menschen „Ernährungstipps“.

Du musst das so machen, das hat der oder die auch so gemacht. 

Sei so, mach so, tu so.

Aber ich bin nicht wie XYZ. Ich bin ich. Du bist du. Wir haben alle unseren Lebensweg. Und keiner ist exakt Deckungsgleich. Jeder hat seine Kurven, seine eigenen Täler und Gipfel. Und das zu den verschiedensten Zeiten. Und so hat jeder auch seine Arten etwas zu schaffen, Dinge anzugehen, mit Hindernissen umzugehen oder Ziele zu erreichen. Dem einen tut es gut sich Dinge zu verbieten, der andere braucht ein Belohnungssystem.

Während ihr vielleicht tanzt auf eurem Weg, ist es für mich vielleicht wichtig gerade mal zu schleichen, wenn ihr rennt, will ich hüpfen.

Jeder geht seinen Lebensweg erstmal alleine, auf die Art, die er gerade für angemessen hält. Wir kreuzen vielleicht mal, gehen ein Stück zusammen, aber wir sind nie eine Kopie, die genau gleich von vorne bis hinten ist.

Singen, wie er klingt, abnehmen, wie es für ihn am sinnvollsten und erfolgsversprechensten erscheint. Jeder ist so wie er ist. Vielleicht ähnlich, aber immer eigen!

Richtige oder falsche Lebenswege?  Gibt es nicht. Normal? Auch nicht. Individuell situationsoptimierte Lebenswege. So geht das, so geht jeder. Denn was ich erlebe erlebst nicht du, nicht in der Reihenfolge, nicht zu dem Zeitpunkt.

Ich will nicht sein wie wer anders, ich bin keine Kopie. Und das ist auch gut so! 

Meinen Lebensweg geh ich auf meine ganz besondere Art!

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Fettschmelze | Gedankenfetzen | Ich | Menschen | Übergewicht

Weiter geht’s

von am 6. Mai 2016

Meine OP ist nun fast 4 Wochen her und ich kämpfe mich zurück in einen Alltag, der noch nicht fit ist, aber in dem ich vorher stand und lebte.

Ich hab zwar das Gefühl, ich fange wieder von vorne an, aber es geht routinierter. Nach der 3. schweren Rücken OP in 3 Jahren schöpft man aus Erfahrungen und Erinnerungen. Man weiß was gut tat und hat erlernte Strategien, die man anwenden kann.

Deswegen gebe ich nicht auf und bleibe am Ball! So komme ich gefühlt schneller als die letzten Male auf die Beine.

Eine liebe Freundin sagte vor kurzem zu mir, sie bewundere meine Stärke und Kraft, das alles durchzustehen. Aber ich fühle mich gar nicht so stark. Es ist ein Müssen und der Ehrgeiz, der mich packt! Weil ich nur dieses Leben habe. Da kann ich doch nicht einfach aufgeben, weil es mal schwierig wird. So vieles will ich noch erleben, und dafür ist Gesundheit so mega wichtig, dass ich alles dafür tu. Im Leben kann man alles schaffen! Wenn man dran glaub und seinen eigenen Weg annimmt und ihn einfach weitergeht. Und wenn man fällt, dann nicht zum Start zurück, sondern einfach aufstehen und dort weitermachen, wo man im Dreck lag! Vergangenheit sollte auch vergangen bleiben

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Fettschmelze

Hinfallen und neu anfangen

von am 29. März 2016

Im Moment bin ich wirklich angefressen.
Der Plan abzunehmen geht nur sehr mühselig voran, weil ein Pfeiler, die Bewegung, brach liegt. Ich konnte mich ja eh schon nicht so toll bewegen und war sehr eingeschränkt. Aber in meinen Möglichkeiten habe ich es durchgezogen.
Nun weiß ich, 2 Schrauben sind gebrochen. Bewegung geht nur noch vorsichtig. Also versuch ich nur über die Ernährung weiter das Elfenziel zu erreichen. Und das ist wirklich nicht einfach. Aber ich schlag mich gut und es geht auch so ganz langsam voran.
Aber das bedeutet noch mehr hinterfragen und noch mehr ermahnen.
Und wenn dann noch Leute kommen, die mir auch noch sagen wollen, was gut ist und was nicht, da werde ich grantig. So letzte Woche passiert. Sie meinte es sicher gut. Aber es nervt mich tierisch. Nichts gegen euch, liebe besorgte, aber da muss ich alleine durch, mit meinen Methoden. Ihr steckt halt nicht in meiner Haut.

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