360° Blickwinkel | Glücksmoment

Engel in der Not

von am 30. September 2015

Ich war singen, anstrengend war es, aber ich bin mega zufrieden.

Nach drei Wochen habe endlich einen Kaffee getrunken, denn es liegt nicht an der Magensäure. Eine subakute Schilddrüsenentzündung ist die Wurzel des Übels. Das kann man nur aussitzen und symptomatisch behandeln. 

Nach 3 bis 12 Monaten heilt der Schmarn von alleine ab.

Blöde kacke! Aber ich danke meinen drei Engeln, die heute da waren und mich aufgemuntert haben. Jasmin, Jenny und Ulrike! Jede auf ihre Art!

Danke!

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360° Blickwinkel | Glücksmoment

Lob und Dank

von am 1. August 2015

Heute habe ich ein Piraten-Kindermärchen präsentiert. Natürlich war ich sehr nervös, weil ich so sehr an dieser Geschichte hänge und vielleicht auch endlich damit mal was erreichen will. Heute habe ich tatsächlich ein Lob bekommen. Das ging runter wie Öl.

Viel erstaunter war ich jedoch darüber, dass sich bei mir bedankt wurde. Ein Dank für eine Geschichte. Ich bin baff. Ich weiß noch immer nicht was ich sagen soll. Sonst schweigen sich die Menschen an, und nur weil ich eine kurze Geschichte vorlese, sagen die Menschen Danke.

Ich sage Danke, Danke für all den Zuspruch, der mich nun vorantreibt.

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Spielerealität

von am 28. Juli 2015

„life is Strange“ lange hat mich ein Spiel oder was anderes mehr so gefesselt. Ich gehe durch sämtliche Emotionen und vergesse alles. Es ist eine Flucht aus dem Alltag, das weiß ich. Aber eine sehr realistische und heftige Flucht! Es fällt schwer, diese Gefühle loszulassen. Aber solange es mir im Leben hilft, ist alles gut!

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Uns geht es so gut

von am 27. Juli 2015

Dieses Stöhnen, an allen Seiten. Wir haben kein Geld, uns geht es schlecht, wir haben nichts. Auch ich ertappe mich immer mal wieder bei solchen Gedanken. Und dann ärgere ich mich über mich selbst. Denn eigentlich haben wir alle keinen Grund uns zu beklagen. Wir sind alle, egal wie reich oder arm, vom Luxus verwöhnt. Handy, PC, Auto, Fernseher, Radio, Spielekonsole und so weiter. Diese Dinge findet man in jedem Durchschnittshaushalt. Und das sind Luxusgüter. Dinge, die das Leben zwar nett machen, aber die man nicht braucht. Wir nehmen das alles als selbstverständlich hin. Jedes Jahr eine große Urlaubsreise, hunderte von Euro für Weihnachten, Geburtstag, Ostern.
Und dabei geht so einiges verloren. Der Konsum bestimmt uns. Aber macht es uns glücklich? Nein, es macht einen nur noch gieriger auf diese ganzen Dinge. Noch mehr muss her. Bessere Technik, mehr Pixel beim Fernseher, schnellere PC´s.
Wir sind von all dem übersättigt und merken gar nicht, dass es eigentlich reicht. Aber dann wird geschimpft über die teure Milch, die Wucherpreise im Lokal und so weiter.
Ich glaube, wir sollten uns viel öfter bewusst machen, um was es im Leben geht. Und da geht es ums Leben…. Atmen, Leben, Lieben, Sehen, Hören, und das geht alles ohne Luxus. Oder vielleicht ist gerade das Luxus…. Von den Luxusgütern wegkommen und entschleunigen. Das was man hat, einfach wieder zu schätzen wissen. Denn, es geht uns gut…. Es geht uns besser als vielen anderen Menschen auf der Welt. Mit Sofa, Bett und einem Getränk in der Hand, oder wie immer ihr diesen Beitrag auch lest. In diesem Sinne. Einfach mal inne halten und fragen…. Muss das jetzt sein?

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Bestätigung ist wichtig

von am 18. Juni 2015

Ich mach die Sachen die ich mache ja eigentlich eher für mich. Aber ich denke, ich bin da so wie alle anderen. Manchmal tut ein wenig Bauchpinseln gut. Man möchte wissen, ob man was gut macht, ob man gut aussieht, ob man was kann. Natürlich möchte ich das auch. Bevor ich krank wurde habe ich das ganz oft durch meinen Job erfahren. Da gab es schon mal Lob von den Patienten, oder ein Dank. Jetzt sieht das anders aus. Ich bin lange allein, mache Sachen für mich und Feedback ist Fehlanzeige. Da versuche ich dann schon auch Ausgleich zu finden. Das Netz macht es ja möglich.

Am schönsten ist aber, wenn ich nicht durch Selfies oder anders, was ich selbst mache, glänzen kann, sondern wenn jemand sich Zeit nimmt und mir Feedback gibt. Direkt.

So muss ich an dieser Stelle mal der lieben River Green danken, die es immer spürt, wenn ich Zuspruch brauche, wenn meine Welt mal wieder ein Scherbenhaufen ist. Dann ist da gegenlichtblick, die durch ihre Art einfach immer wieder Sonnenschein bringt. 

Und auch Jasmin muss ich danken. Die durch ihre Sicht der Dinge mir meine Stärken aufzeigt, mir, unbewusst, in allen Bereichen hilft an mir zu arbeiten. Loslassen, fallen lassen, nicht denken, einfach machen.

Ich weiß nicht, ob diese Menschen ahnen, dass sie ein wichtiger Ankerpunkt in meinem Leben sind. Nur weil es sie gibt und so sind wie sie sind. Indem sie die Dinge sagen, die sie sagen und mir das Gefühl geben, dass ich was kann, trotz Handicap und gescheiterten anderen Plänen.

Und so kommt es vor, das ich mich selbst so wohl fühle, dass es sogar Fotos von mir gibt, auf denen ich mich leiden mag.

Danke

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Von merkwürdigen Ängsten

von am 13. Juni 2015

Morgen machen Sascha und ich einen Schritt weiter zum Autoren-Dasein. Unser größter Wunsch ist es, irgendwann mit dem Schreiben einen komfortablen Nebenverdienst im Monat zu haben. Ich will keine Millionen scheffeln, Anerkennung und so ein kleines Zubrot zu dieser mickrigen Rente wären schon großartig. Morgen wird gelesen. In einer schnuckeligen Strandbar hoch über den Dächern von Bielefeld.

Aber es macht auch Angst und Respekt. Die Frage nach dem, was einen erwartet, wenn da tatsächlich Erfolg kommt. Was erwarten die Leute dann von einem? Kann ich mit dem Erwartungsdruck umgehen? Wie kann ich mit Kritik umgehen. Damit meine ich natürlich nicht die Geschichten. Die sie so wie auch Musik oder Filme immer Geschmackssache. Was ist, wenn sie mich als Person des öffentlichen Leben dann kritisieren? Mich als Menschen ablehnen, weil ich eben die bin, die ich bin. Im Kleinen kann damit super umgehen. Dann soll sich der, der mich halt fett findet, umdrehen und seiner Wege gehen. Aber bin ich Autorin, öffentlich mit meinen Gedanken, dann sind es viel mehr Menschen, die mich beurteilen, oder auch verurteilen. Und die Masse ist schwerer zu ertragen, die können sich zusammenrotten, wie früher die Klasse. Ich habe aber viel gelernt in den letzten Jahren und hoffe, dass ich damit umgehen kann.

Doch daran will ich gar nicht denken. Denn ich wollte das immer. Eine Autorin sein, die Spuren in der Welt hinterlassen will, mit ihren Geschichten, die in ihrem Kopf rumspuken, aber auch mit den Liedtexten, diesem Blog und alles, was ich für die Ewigkeit im Netz verbreiten kann.

Denn dazu habe ich Lust, und ich arbeite daran, zwar eine von vielen zu sein, aber eine, deren Namen vielleicht schneller positiv im Gedächtnis bleibt. Weil ich eben ich bin.

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Lass dir von keinem sagen…

von am 26. Mai 2015

… Was du darfst, kannst oder sollst. Wenn dich was erfüllt, dich begleitet, dich überkommt, dann Probier es aus. 

Ich schreib tatsächlich gerade einen Song. Erstmal mit Sascha. Und den nächsten allein. Wer will mir das verbieten? Ich schade keinem. Ich will keinem damit gefallen. Ich will, dass ich mich gut fühle. Und wenn ich das im Wort tu, dann ist das so!

In diesem Sinne! Lebt euren Traum! 

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