Waffelabenteuer

"Wenn man schon einen an der Waffel hat, dann aber so richtig. Mit Sahne und Kirschen!"

Ich glaube, das ist es, was man Leben nennt

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Eine neue Meditation

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Anker im Alltag

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Gedankenfetzen | Gedichte

Mama

von am 13. November 2017

Ich will einen Text schreiben. Einen Text über meine Mama, etwas poetisches soll es werden, aber auch etwas persönliches. Ich will über Liebe schreiben, über Gefühle und über vermissen.

Mama, ein Wort, ein Kosewort für Mutter. Nur zwei Silben und in den meisten Fällen ist es das erste Wort, welches Babys lernen.
Mama, ein kleines, kurzes Wort, und trotzdem bedeutet es so viel. Ganz viele andere Worte sind unzertrennlich damit verbunden, runden das Bild ab, beschreiben eine Mama.

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360° Blickwinkel | Wegbegleiter

Ich glaube, das ist es, was man Leben nennt

von am 12. November 2017

Gespräche mit Freunden sind wichtig, sie tun gut und sie bringen dich zu mancherlei Einsicht. Oder sie helfen dir, die Dinge einfach mal auf den Punkt zu benennen, die dir seit Tagen im Kopf rumschwirren.

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich im Moment das Schicksal eher weniger gut finde. Es ist so viel geschehen, es hat sich viel verändert und natürlich habe auch ich mich im Zuge dessen verändert, weil es die Situation so mit sich brachte. Ich bin definitiv kein neuer Mensch. Ich bin noch immer ich, aber es gibt eben neue Schwerpunkte im Leben, die andere Eigenschaften von mir hervorbringen, die mich neu abmischen. Alle diese Eigentschaften, die waren in mir, kamen zum Vorschein, wenn sie gebraucht wurden.

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Das kleine Monster

Eine neue Meditation

von am 9. November 2017

Hallo, du bist also Angst, schön dich kennenzulernen. Obwohl, bei mir heißt du ja kleines Monster. Aber ich soll dich begrüßen und mit dir reden.

Keine Angst, noch ist es nicht soweit, dass ich stationär muss. Auch wenn man das meinen möchte, nach diesen ersten beiden Sätzen. Ich rede mit dem kleinen Monster. Obwohl, das habe ich ja auch schon die ganze Zeit mehr oder weniger getan.

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Das kleine Monster

Vom Monster und Welpe

von am 28. Oktober 2017

Ich stelle mich, jeden Tag meinen Ängsten. Ich versuche mich zwar ab und zu zu drücken, aber mein Mann lässt das nicht zu. So musste ich heute mit zum Einkaufen. Dabei dachte ich, dass es morgens um 8 Uhr ja noch nicht so voll ist und der Faktor „Menschenmassen“ meinem kleinen Monster keine Nahrung geben werden.
Da hatte ich recht. Es war sehr ruhig und sehr übersichtlich. Trotzdem war mir etwas mulmig. Aber ich habe versucht, meine Gedanken nur auf den Einkauf zu lenken. Und immer wieder, wenn das Monster sich bemerkbar machte, dann habe ich meine Gedanken wieder auf den Einkauf fokussiert.

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Das kleine Monster | Ich | Menschen

Einen Rat beherzigen

von am 25. Oktober 2017

Ich schleppe es ja schon lange mit mir rum, habe es hier auf dem Blog auch immer mal wieder kurz angerissen. Aber so wirklich darüber geredet, das habe ich noch nicht.

Aber das soll ich tun, denn es ist eine ärztliche Verordnung. Und da ich mir ja mit reden immer so schwer tu, nehme ich einfach meinen Blog. Was würde auch besser passen, als dieses Medium?

Natürlich kann man darüber streiten und lange philosophieren, ob das wirklich ins www gehört. Bin ich nicht zu offenherzig? Mache ich mich angreifbar? Muss ich das alles in die Welt hinausschreien, dass ich gerade nicht so richtig ticke?

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Fotografie | Gedankenfetzen | Glücksmoment | Ich | Menschen

Das neue Jahr klopft schon ganz leise an

von am 18. Oktober 2017

Ja, ich weiß. Dieses Jahr bin ich mit allem früher als letztes Jahr. Aber ich habe das Gefühl etwas nachholen zu müssen. Dieses Weihnachtsgefühl, diesen Zauber, den will ich so gerne langsam aufbauen und bewahren bis zum Fest. Ich will mich wohl fühlen in den letzten Wochen des Jahres. Vor allem, weil sich am 12. Dezember der Todestag jährt.
Ein Jahr ohne Mama und es gab mehr Tiefen als Höhen.
Ich versuche mir Wohlfühlmomente zu verschaffen.
So habe ich schon jetzt begonnen, Weihnachtskekse zu backen. Zimtsterne und Vanillekipferl sind schon in den Dosen. Weitere Köstlichkeiten werden folgen.
Heute habe ich sogar schon die ersten Geschenke organisiert. Ich merke schon, ich übernehme Mamas System. Kaufen, verstauen und so entspannt wie möglich planen.

Was ich vom neuen Jahr erwarte? Was soll ich schon erwarten? Es soll sich nicht so taub anfühlen. Ich will diese Ohnmacht abschütteln, ich will mich wieder wohlfühlen in meiner Haut. Und da gehören diese alltäglichen Sachen, wie backen, kochen und putzen dazu.
Ich habe lange meinen Po nicht hochbekommen, das werde ich nun ändern. Ich versuche nun regelmäßig was zu tun und mich nicht von der Traurigkeit überwältigen zu lassen. Ich kann auch traurig Kekse backen. So wie ich für die ersten Geschenke schon traurig fotografiert habe. Aber der Traurigkeit verflog, dank lachneder Kinderaugen.

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Ich

Der erste Schritt auf einem steinigen Weg

von am 3. Oktober 2017

Etwas verstehen, etwas einsehen und dann versuchen etwas zu verändern. Das ist ein großer und wirklich schwerer Weg.
In den letzten Wochen habe ich wirklich eine schwere Zeit erlebt.  (Ich berichtete)

In diesen Wochen habe ich mich nicht mehr erkannt. Ich scheine ein wenig mich selbst eingebüßt zu haben. Dieses kleine Monster namens Panik nagt an mir und bin irgendwie eingeschüchtert. Sonst beschränkte sich dieses Angstgefühl und die Angst vor der Angst auf Situationen, die mir eh schon Stress machen, wie Einkaufen, voller Räume oder viele Menschen.

Aber mittlerweile nehme ich es mit in Bereiche, die mir eigentlich Zuflucht waren. Es fing im Gesangsunterricht an, ich nahm es mit zum Fotografieren auf eine Convention und dann kam es nun auch im Chor. Dieses kleine Monster nahm mir die Luft zum Einsingen. Ich konnte nur da sitzen und atmen. Mehr ging nicht, mehr wollte nicht.

Ich hab meine Sicherheit verloren, ich bin nicht mehr so unbeschwert, Lächeln fällt mir schwer und ich bin immer sehr sehr müde. Ich hab das Gefühl, mein Leben besteht aus Dauerregen und keiner ist mit einem Regenschirm da, der mich beschützt.

Was ich nun schreibe, klingt paradox. Eigentlich will ich dieses Gefühl nicht, ich mag kein Herzrasen, ich will nicht diese Enge im Brustkorb, ich will einfach diese Panik haben.

Je mehr ich jedoch dagegen versuche anzukämpfen, desto schlimmer wird es. Der Stresspegel steigt, ich schwitze noch mehr und es schlaucht. Also habe ich in den letzten Tagen versucht es einfach geschehen zu lassen. Mit dem Wissen, es geht auch wieder weg. Also halte ich es aus, ich nehme es an und lasse die Dinge in mir zu. Und dann ist es die letzten Male einfach verschwunden und ich war nur leicht lediert.

Annehmen um es loszuwerden. Völlig verquer, aber vielleicht doch auch nachvollziehbar. Denn wenn ich verkrampft versuche es zu verhindern, dann steigt der Stress natürlich on Top an. Entspannung kommt eben nur durch zulassen.

Das sind meine ersten Schritte, und das sind auch nur Strategien, die ich nun habe, um klarzukommen. Aber trotzdem kommen diese Panikattacken.
Nach vielen Gedanken und Überlegungen habe ich mich nun das erste Mal an einen Therapeuten gewandt. Nun stehe ich dort auf einer Warteliste.

Ich hoffe, das ich meinen Weg finden werde.

In diesem Sinne, kleines Monster, lass uns gemeinsam gehen.

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Gedichte

Das kleine Monster in mir

von am 26. September 2017

Ich höre es,
das kleine Monster in mir.
Es schmatzt leise kauend in meinem großen Zeh.
Es bratzt laut schnaufend und macht sich groß,
damit ich es auch seh.

Ich sehe es,
das kleine Monster in mir.
Es krabbelt langsam über Hüfte, Bauch bis in die Kehle,
Es brabbelt schnell durch Magen, Lunge und hält an,
damit ich die Wirkung auch fühle.

Ich fühle es,
das kleine Monster in mir.
Es kommt, wann es ihm beliebt, und reißt an meinen Nerven voller Gier.
Es stoppt nicht, es übernimmt mich wie im Krieg, streckt mich zu Boden,
und ich kapitulier.

Da ist es nun,
das kleine Monster in mir.
Einen Namen hat es nicht, es hat sich mir nicht vorgestellt.
Es war auf einmal ein Teil von mir und fühlt sich wohl,
auch wenn es mir nicht gefällt.

Da ist es nun,
das kleine Monster in mir.
Es nimmt einfach alles ein, meinen Körper und Geist.
Es sabbert, schwitzt, hektisierst und beißt,
ich muss die sein,
die es in seine Schranken weist.

Da ist es nun,
Dieses kleine Monster in mir.
Komm, kleines Monster,
Sei mein Gast, denn auch wenn du mich zu Boden streckst,
muss ich lernen, dass ich dich zulassen muss.
Du brauchst einen Namen, bis zum Schluss.

Hallo,
kleines Monster in mir,
man sagte mir, du heißt Panik, ist das richtig?
Und das es ratsam sei, sich dir zu stellen,
das wäre wichtig.

Hallo,
kleines Monster in mir.
könntest du bitte ein wenig pink sein und auch glitzern wie Sterne,
damit ich dich sehe,
auch schon aus der Ferne.

Hallo,
kleines Monster in mir,
ich werde nun wohl mit dir leben müssen, also, mach fein Sitz und Platz
und zeig mir, dass du eine gute Kinderstube hast.

Vielleicht,
kleines Monster in mir,
können wir uns ja arrangieren,
und ich mit dir sehr selbstverständlich interagieren?

Ich höre, sehe, fühle es,
da kleine Monster in mir
Es sitzt da, in jeder Faser meines Körpers und lauert.
es kann mich jederzeit überfallen,
keiner weiß, wann und wie lange es dann dauert.

Ich höre, sehe, fühle es,
das kleine Monster in mir,
Es ist nun da, ich habe es kapiert,
aber ich habe Strategien
und es akzeptiert.

Kleines Monster,
große Panik,
es klingt komisch, aber ich habe zu danken,
du brachtest zwar mein Leben zum Wanken.
Doch verschafftest du mir auch eine einmalige Möglichkeit,
Mich neu zu entdecken,
mit meinen Stärken, Schwächen und innerer Zufriedenheit.

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