Waffelabenteuer

"Wenn man schon einen an der Waffel hat, dann aber so richtig. Mit Sahne und Kirschen!"
360° Blickwinkel | Kurzgeschichten

Eine Geschichte

14. März 2016

Angst

Die Angst. Erst ist sie klein, ganz schüchtern. Manchmal verschafft sie sich ein kleines Stimmchen. Dann sagt sie dem Gefühl, das die Schuld es ist, die die Angst vergrößert. Aber das Gefühl spricht zu der Angst und sagt, mach dir keine Sorgen, das Vertrauen wird alles richten. Alles wird gut, wenn du dem Vertrauen alles überlässt, kein Grund das du wächst, liebe Angst.
Aber die Angst versteht sich nicht so gut mit Vertrauen. Dem Gefühl zu liebe wartet sie aber ab. Warten, dass kann die Angst. Und beobachten. Das Vertrauen beobachten. Und die Schuld.
Angst sieht, das Vertrauen nichts erreicht. Es passiert so viel und das Vertrauen zieht sich zurück. Gefühl ermahnt zwar, Angst, tu nichts unüberlegtes, aber die Angst fühlt sich bestätigt. Und es sieht, dass nur die eine Schuld für den Rückzug von Vertrauen verantwortlich ist. Die Schuld bestärkt die Angst. Denn es ist immer nur die eine Schuld, die der Angst in den Rücken fällt. Schuld kann nur ein Gesicht haben. Angst weiß das ganz genau. Anders kann Schuld nicht sein. Nur so wie die Schuld eben ist. Wie Angst sie sieht, so ist Schuld.
Nun kann Angst endlich Vertrauen über den Haufen rennen. Egal wie laut Gefühl auch brüllt, Angst soll nachdenken. Angst sieht nur denen einen Weg. Auf Richtung Schuld. Denn Schuld ist nun der Ratgeber für das Handeln von Angst. Angst nimmt jede Unterstützung im Kampf. Egal was dabei rauskommt. Hauptsache die eine Schuld geht!
Und wenn die Angst dann die Schuld besiegt hat? Wenn die Schuld endlich bekämpft ist und die Angst wieder friedlich wird? Dann hört Angst auch wieder Gefühl. War es das wert? Schuld ist zwar weg, aber alles andere? Was ist damit. Die eine Schuld ist zwar weg, aber gibt es vielleicht eine neue Schuld? Gefühl ist geschwächt, Vertrauen am Boden und Angst irritiert. Denn Angst geht es schlecht. Denn nun ist neue Schuld da, die der Angst zu schaffen macht.

Meine Gedanken zu vergangenen und vielleicht zukünftigen Ereignissen. Lassen wir uns nicht von der Angst diktieren, was zu machen ist, denn die ist immer ein schlechter Ratgeber. Hören wir manchmal einfach auch auf Gefühl!

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