Waffelabenteuer

"Wenn man schon einen an der Waffel hat, dann aber so richtig. Mit Sahne und Kirschen!"
360° Blickwinkel | Wegbegleiter

Ich glaube, das ist es, was man Leben nennt

12. November 2017

Gespräche mit Freunden sind wichtig, sie tun gut und sie bringen dich zu mancherlei Einsicht. Oder sie helfen dir, die Dinge einfach mal auf den Punkt zu benennen, die dir seit Tagen im Kopf rumschwirren.

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich im Moment das Schicksal eher weniger gut finde. Es ist so viel geschehen, es hat sich viel verändert und natürlich habe auch ich mich im Zuge dessen verändert, weil es die Situation so mit sich brachte. Ich bin definitiv kein neuer Mensch. Ich bin noch immer ich, aber es gibt eben neue Schwerpunkte im Leben, die andere Eigenschaften von mir hervorbringen, die mich neu abmischen. Alle diese Eigentschaften, die waren in mir, kamen zum Vorschein, wenn sie gebraucht wurden.

Ich war früher stets positiv, aber immer mit einem Hauch von Melancholie, ich war immer sehr spontan, aber konnte auch sehr zuverlässig Termine zusagen und einhalten.
Ich habe viel gelacht, war gerne unter Menschen, konnte aber auch ernst sein, und habe es auch sehr genossen, wenn ich mal alleine war.
Es hielt sich sehr die Waage.
Nun habe ich diese Dinge noch immer alle in mir. Aber sie sind anders gewichtet. Ich bin oft traurig und noch stiller als sonst. Aber das finde ich nicht schlimm. Ich muss noch spontaner im Handeln sein, brauche viel Flexibelität, aber bin noch immer bemüht, Termine auch wahrzunehmen,

Ich habe auf das reagiert, was die letzten Monate geschehen ist. Und dabei habe ich aber immer versucht nach Strohhalmen zu greifen, damit nicht alles anders wird.

Und ich stehe städnig da und frage nach dem Warum? Warum?

Weil das eben so ist. Ich glaube, genau das ist es, was man Leben nennt.

Leben ist nie gleich, es ist im ständigen Fluß. Niemals gleich. Mal sind es nur Sandkörner, die im Flußbett die Position nur Milimeterweit ändern, dann fällt ein Felsbrocken ins Wasser und verursacht große Wellen. Es gibt Trockenperioden und Überschwemmungen. Die Blumen blühen und verblühen.

Und wir müssen mit der Geschwindigkeit mit, denn es gibt nur dieses eine Leben. Wir müssen mit diesen Veränderungen umgehen, sie zulassen, egal wie sehr sie auch mal wehtun. Aber es geht halt weiter. Es kommen wieder schöne Tage, ruhige Tage, bunte Tage. Tage, in dem der Fluß versöhnlich vor sich hinplätschert und die tosenden Wellen einfach nur eine Erinnerungen sind. Mit der wir gewachsen sind, mit der wir uns entwickelt haben.

Ich habe meinen Fokus erneuert und eine neue Sicht auf die Dinge bekommen.

In den letzten Monaten aber auch in den letzten zwei Stunden WhatsApp schreiben mit meinem Sonnenschein. Du weißt einfach nicht, was  als nächstes kommt. Du kannst die Sachen einfach nur annehmen und reagieren, manchmal kannst du auch ein wenig vorrausschauend lenken, in dem du vielleicht einen Staudamm baust oder Wasser für Dürrezeiten aufsparst. Aber ändern wirst du den Lauf der Dinge nie.

Du darfst nur eins nicht machen. Dich davon unterkriegen lassen.

Veränderungen tun weh, fühlen sich falsch an und können dich kurz starr und klein machen. Aber sie sind auch immer wieder eine Chance. Ich wachse an den neuen Herausforderungen, lerne mich neu kennen, lerne einen neuen Lebensabschnitt kennen. Vielleicht bin auch ein wenig besonnener und erfahrener.

Aber vor allem bin ich eins, am Leben!!!!

Und dafür bin ich, egal was kommt, sehr dankbar!

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