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Der kleine Weihnachtsstern ~ 13

von am 13. Dezember 2017

Den ganzen Nachmittag werkelten der kleine Stern und Abraham am Stall. Kleine Löcher wurden geschlossen, das dreckige Stroh wurde durch frisches Stroh ersetzt.  Spinnweben wurden entfernt, es wurde gefegt, gewischt, geputzt, gewienert und poliert. Blad strahlte der alte Stall in neuem Glanz. Nun fehlte nur noch die alte Futterkrippe, die repariert werden musste und auf neues Futter wartete. Der kleine Stern schwebte über die Krippe und sah sofort wieder Familie Maus. Was sollten er nur mit denen machen? Er wollte ja nicht das zu Hause der kleinen Mäuse kaputt machen. Eine Lösung musste her.
„Familie Maus, könnt ihr mir einen Augenblick bitte zuhören?“ fragte der kleine Stern und schwebte näher an die Krippe heran.
Der Mausevater hielt in seinen flinken Bewegungen kurz inne und schaute hoch zum kleinen Stern.
„Ach, ein kleiner Stern, wo kommst du denn her? Und was ist dein Anliegen?“
Der kleine Stern musste Schmunzeln. Die Maus war die letzten Tage so beschäftigt gewesen, dass sie seine Anwesenheit gar nicht wahrgenommen hatte.
„Ich bin schon länger hier. Mein Freund Abraham und ich wollen die Krippe reparieren für die Tiere hier. Nur dann müsste deine Familie woanders hinziehen. Ihr dürft in diesem Stall natürlich bleiben, wir würden euch nur einen neuen Platz suchen, wo ihr es schön kuschelig habt.“
Die Nase der Maus zuckte hektisch hin und her. Dann wandte sich die Maus zu seiner Familie und flüsterte mit ihr. Nach kurzer Zeit drehte sie sich wieder dem kleinen Stern zu.
„Wir sind einverstanden. Solange wir alle zusammenbleiben können, ist alles in Ordnung. Heimat ist immer da, wo die Familie ist.“
Der Stern nickte und suchte gemeinsam mit Abraham einen Platz für die Mäusefamilie. Sie fanden eine schöne kleine Mulde in dem Stall vom Esel. Der kleine Stern fragte begeistert:
„Esel, darf Familie Maus hier einziehen? Sie brauchen eine neue Heimat. In der Krippe können sie nicht mehr wohnen, denn da ist es nicht mehr sicher für sie, wenn wir sie reparieren und mit Futter befüllen.“
„IIIIAAAH, wir sind zwar unterschiedlich und sprechen verschiedene Sprachen, aber sie sind ja friedlich. Lass sie gerne in die kleine Mulde ziehen. Das wird sicher spannend und ich mag es, fremde Kulturen und Arten kennenzulernen.“
Abraham und der kleine Stern bereiteten alles vor, so dass die Mäusefamilie sich in ihr neues zu Hause umsiedeln konnte.
Die Mäuse und der Esel waren wirklich sehr froh, dass sie sich kennenlernen durften, denn ab jetzt würde das Leben sicher noch bunter und lustiger werden.

Worauf diese Folge sich bezieht, dass dürfte jedem klar sein. Die letzten Jahre und Monate hörte man ja nichts anderes. Die Flüchtlinge. Irgendwo müssen Menschen ja hin, wenn sich ihr Leben verändert und sie nicht mehr sicher sind. Einfach ist das sicher für keinen von ihnen. Aber wenn wir alle offen für den jeweils anderen sind, dann sollte das doch funktionieren. Voneinander lernen und anderssein akzeptieren. Denn in erster Linie sind wir erstmal eins. Menschen, die ein zu Hause haben wollen. Und Heimat ist eben immer da, wo die Familie lebt.
Unser Stern hat seine Familie im Himmel, ob er da wieder hin zurückgeht oder sich doch für ein Menschenleben entscheidet, dass erfahren wir in den nächsten folgen. Morgen geht die Reise weiter.

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Der kleine Weihnachtsstern ~ 10

von am 10. Dezember 2017

Sie planten lange, was alles zu tun sei, um den Stall für den Esel und das Rind schön gemütlich zu mache. Der kleine Stern und Abraham merkten gar nicht, wie die Stunden vergingen und es dunkel wurde. Erst als Abrahams Vater seinen Sohn zurück in die Herberge rief, um ins Bett zu gehen, wurden die Planungen beendet. Der kleine Stern ging nicht gemeinsam mit Abraham zu Bett. Er wollte schon mit den Arbeiten beginnen. Er wollte schauen, was er so in Bethlehem fand, was man zur Reparatur und als Futter verwenden konnte. Dann müsste er nur noch mit Abraham am nächsten Tag wiederkommen und die Sachen einsammeln. Am Stadtrand wurde der kleine Stern fündig. Dort schmissen die Menschen wohl ihre Sachen hin, wenn sie sie nicht mehr brauchten. Viel altes Holz, rostige Nägel, grobe Leinenstoffe, die durch den Regen der vergangenen Tage durchnässt war. Aber es sah alles noch brauchbar aus.
Zufrieden schwebte der kleine Stern zurück zur Herberge. Müde war er nicht. Seit er hier auf der Erde war, verspürte er die Müdigkeit gar nicht mehr. Er könnte tatsächlich die ganze Zeit durch die Luft schwirren und Ausschau nach seinem Sinn halten.
In der Herberge schaute er kurz noch einmal nach Abraham. Dieser schlummerte friedlich neben seinen Geschwistern, während seine Eltern ihr Nachtlager auf dem Boden vor dem Bett errichtet hatten.
Hier war also alles in Ordnung. Man brauchte ihn nicht. So machte sich der kleine Stern wieder auf den Weg in den Stall.
Auch Rind und Esel schliefen tief und fest. Nur die Mäuse waren noch wach und beschäftigt.
Der kleine Stern schwebte auf den Heuballen im Eingang des Stalls. Er hing seinen Gedanken nach, als etwas Merkwürdiges geschah. Ein heller Lichtstrahl fiel direkt auf die Futterkrippe, in der Familie Maus lebte. Es glitzerte und funkelte. Der Rest des Stalls jedoch war dunkel. Es fühlte sich fast an, als würde Zeit kurz stillstehen.
Und dann kam sie. Die Frau, mit den blonden Haares, sie strahlte und hatte ein weißes Kleid an. Große Flügel zierten ihren Rücken. Der kleine Stern kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
„Wer bist du?“ fragte er schüchtern.
Obwohl dieses Wesen aussah wie ein zarte, zerbrechliche Frau, antwortete sie dennoch mit einer tiefen, vollen und wunderschönen Männerstimme.
„Fürchte dich nicht, kleiner Stern. Ich bin der Erzengel Gabriel und genauso wie du auf einer Mission. Ich habe von dir gehört, und ich habe eine Botschaft für dich!“
Der kleine Stern traute seinen Augen nicht, es war ein Wunder. Er hatte noch nie einen Engel gesehen.

Einen Engel habe ich persönlich auch noch nie gesehen. Aber das ist sicherlich wie in der Geschichte mit dem kleinen Prinzen. Da heißt es ja, dass man nur mit dem Herzen gut sieht, denn für das Auge bleibe alles Wesentlich verborgen. Ich glaube so ist das mit allen Dingen, meint ihr nicht. Wenn man mit dem Herzen hinsieht, dann kann man bestimmt sogar Engel sehen. Und vielleicht auch manchmal welche, ganz ohne Flügel.
Auf die Botschaft müsst ihr allerdings noch bis morgen warten, denn dann gibt es die Fortsetzung in Türchen Nummer 11.

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Silent Tears

von am 29. Januar 2017

Mein Sonntagsgedicht ist ein Songtext, bisher ohne Melodie
Gefühle zeigen fällt mir schwer, Gefühle in Worte fassen, das schaff ich meist.

Neben Nerdic Influence arbeiten wir auch am Album „Seelenbilder“

Das könnte ein Titel sein. Voll mit meinen Gedanken.
Silent Tears
Courage

Is the first word in my mind

When I think of you

Smile 

Is the first memory in my dreams,

when I remember you

You always stood up

With your head in the sky

You did everything for us

We never ask why
Refr:

And every single silent tear

I cry at night

Is so valuable for me

That I will keep it right

To send all my love

To you

To the stars above
Family

Was the brightest light in your life

When the world was dark

Hope

Was your strength all the time

When you fight the dark

You always live for us

With all faith in god

You give all your love

We miss you a lot
Refr:

And every single silent tear

I cry at night

Is so valuable for me

That I will keep it right

To send all my love

To you

To the stars above
Now you left your life behind.

You went across the rainbow.

In every happy moment We will find

Your love that you have showed
Refr:

And every single silent tear

I cry at night

Is so valuable for me

That I will keep it right

To send all my love

To you

To the stars above

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Warum?

von am 11. November 2016

Leute, ganz ehrlich, was stimmt nicht mit euch????

Ich stelle besser keine Vermutungen an, denn das würde alles sehr unschön werden. Aber die Nachfrage sei gestattet. Warum gönnt ihr einfach anderen Menschen nicht die Dinge, die sie glücklich machen? Warum müsst ihr Menschen, die euch im Grunde völlig fremd sind, die Sachen machen, weil es sie glücklich macht, nicht mehr, nicht weniger, warum müsst ihr Menschen so sehr dissen, dass diese Menschen, diese Dinge aufgeben?

Durch ständige Sticheleien, durch Hetze, durch ständiges Dauerfeuern an Kritik. Ohne Hintergrundwissen, ohne sich für den Menschen hinter einem Hobby zu interessieren.
Bei einem Cosplayer geschehen, der acht Jahre gerne in Kostüme geschlüpft ist. Menschen, die zeichnen, weil sie mal etwas nicht gut zeichnen, weil der Stil nicht gefällt. Sänger, Bastler, Autoren. Alles, was ihr euch an kreativen Sachen vorstellen könnt.

Warum? Warum machen das die Menschen. Ich weiß, dass ich in nichts wirklich gut werde. Das ist mir bewusst. Aber warum fragt denn nicht mal einer nach meinen Beweggründen, warum ich das mache?
Warum will man mir das, was ich so gerne mache, ständig madig machen? Warum finden das die Menschen immer kacke? Bin ich für die Kacke? Liegt es nur an meiner Person?
Was geht bei den Menschen?

Ich will doch nur glücklich sein, nur glücklich. Wann geht das nur in eure verfickten Holzköpfe????????

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Allgemein | Gedichte

Schwere Seele

von am 30. Oktober 2016

Gedanken die kreisen,

Nächte die weisen, 

Zeigen was war,

Zeigen was kann

Zeigen was ist.

Was du willst und wo bist.
Häng deinen Gedanken nach,

Liege in den Nächten wach.

Denke an das was war

Denke an das was kann 

Denke an das was man ist.

Denke an was man will und was du bist

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Akzeptanz, Toleranz, Respekt – wenn das Mitgefühl verreckt

von am 20. Oktober 2016

Ich wollte einen episch langen Text schreiben, mit Botschaft. Aber warum sollte ich was schreiben und zu etwas aufrufen, wenn das die Menschen, an die ich es richte, eh nicht verstehen. Da einfach die Scheunenklappen für ein ganzheitliches Denken viel zu groß sind.
Nein, ich mach es gegen meine Natur einfach nur knapp.

Einheitliche, weltliche Akzeptanz beinhaltet in jedem Fall, die Menschen so zu nehmen wie sie sind. Man will sie nicht ändern. Sie sind gut so, wie sie sind.
Das ist aber schwer. Vor allem die Menschen, die sich selbst nicht akzeptieren, werden immer den Wunsch haben, wenigstens andere zu ändern. Denn sich selber ändern sieht man nicht, oder man hat Angst davor, sich seinen eigenen „Macken“ zu stellen. Das wäre viel zu anstrengend. Bei anderen Menschen ist es einfacher. Man selbst hat eben keine Fehler.
Weltliche Akzeptanz ist wohl ein frommer Wunsch von mir.

Wenn Akzeptanz nicht funktioniert, würde ich mir Respekt wünschen. Und diese gepaart mit Toleranz. Tolerieren von Menschen. Den Wunsch haben, sie zu ändern, weil man sie nicht akzeptiert. Das wäre Toleranz. Darüber nachzudenken, was andere für Macken haben und zu überlegen, was man davon nicht hinnehmen kann. Dabei jedoch Respekt walten lassen. Entweder freundlich was sagen, wenn man schon unbedingt seinen Senf ablassen will. Oder respektvoll die Toleranz für sich zu behalten und dezent die Schnauze zu halten. Einfach nicht sagen, was einen stört. Weitergehen und sich um sein eigenes Leben kümmern. Aber das wurmt und nagt. Wenn man nichts zu einem nur tolerierten Menschen sagen kann, dann muss man sich ja wieder mit sich selbst auseinandersetzen. Und das ist hart.

Alles andere ist für mich Mobbing. Mit Beleidigungen Menschen, die nicht sind wie man selbst, seine eigene Meinung aufzuzwängen.
Weil man sie anders haben will. Weil sie nicht in das Weltbild passen, nicht normal sind, anders sind.

Freunde? Sind die Menschen, die mich akzeptieren, wie ich bin, ohne meine Macken und Andersartigkeit ändern zu wollen. Nur diese Menschen sind mir wichtig. Sie sollen mit mir gehen, mir Ratschläge geben und nur die dürfen mir kritisch auch mal die Meinung sagen.

Und alle anderen, die brauche ich nicht. Aber ich akzeptiere sie respektvoll. Sie dürfen so sein wie sie sind, ich will sie nicht ändern. Denn ich wäre nicht besser als sie.

Wenn wir alle bei uns selber anfangen würden, uns akzeptieren, andere akzeptieren. Und die Mission zu haben, alles müssen so sein wie es seinem eigenen Ideal entspricht. Man kann sich ja aus dem Weg gehen. Man muss nicht alle Menschen lieben. Ist ja nicht nötig für ein entspanntes Miteinander.

Nur wenn dieser utopische Wunsch in Erfüllung geht, dann könnten wir in Frieden leben und es gibt kein Mensch mehr, der „Anders“ ist. Es gibt dann nur noch Menschen, die menschlich sind. Mit Stärken, Schwächen und Meinungen.

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Allgemein | Gedichte

Geh deinen Weg

von am 25. September 2016

Geh deinen Weg,
geh ihn ohne Zweifel.
Geh ihn allein.
Geh ihn, lass den Blick nicht schweifen.

Trenne dich von Balast.
Trenne dich von allem, was dich zum Fallen bringt.
Trenne dich,
wenn du nach Atem ringst.

Nehme nur die mit, die dich stützen,
nehme die mit, die dich leiten.
Nehme die mit, die dich aufbauen
Nehme die mit, die sich für dich streiten.

Geh deinen Weg,

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Und Nochmal

von am 5. August 2016

Ich habe meine Fettschmelze Challenge nicht vergessen.

Leider habe ich durch die Gesundheit im ersten halben Jahr mein Ziel nicht erreicht. Aber seit etwa 4 Wochen bin ich wieder strickt dabei.

Da mir dieses Jahr nicht mehr soviel Zeit bleibt, intensiviere ich meinen Druck.

Jeden Tag ein Selfie. Ob man Veränderungen sieht? Begleitet ihr mich?

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