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Sorry, Sie haben sich verwählt – auf dem falschen Weg

von am 8. März 2016

Hessen hat gewählt. Gut, nicht ganz Hessen, sondern nur einige Kommunen.  Das Ergebnis ist beunruhigend. In etlichen Kommunen ist die AfD die drittstärkste Partei geworden. Zwar wird sich jede anständige Partei hüten, eine Koalition mit ihnen einzugehen, aber es regt zum Nachdenken an.

Die AfD, die „Alternative für Deutschland“ war ursprünglich als „Anti-Euro-Partei“ gestartet. Sie wollte Deutschland wieder zurückführen zur „Deutschen Mark“, als wir noch wirtschaftlich stärker und unabhängiger waren. Nur irgendwann vollführte sie dann einen radikalen Rechtsruck. Heute trifft man die AfD-Anhänger unter anderem auf Pegida-Demos und –Kundgebungen.

Großen Zuspruch erhalten die „Affen für Dumme“ insbesondere von „besorgten Bürgen“ („Nazis“ ist politisch inkorrekt, also muss man das nett umschreiben),  die mit der Asylpolitik von Kanzlerin Merkel nicht ganz einverstanden sind (und ihren Standpunkt machen sie ja bekanntlich mit Feuereifer klar).

Also, fassen wir zusammen: Wir wählen die AfD, dann verschwinden Flüchtlingsheime (ansonsten helfen wir halt mit einer warmen Inventur nach), und die Ausländer nehmen uns dann nicht mehr die Arbeitsplätze weg.

Dumm gelaufen, Leute. Denn das, was ihr als Vorteil der AfD seht, ist nur das, was die Parteiführung (Führrrrung) laut herausposant. Das meiste ihres Wahlprogramms steht leider (!) nur auf dem Papier, und da die meisten „Besorgten Bürger“ offenbar zu dumm oder zu faul zum lesen sind, kriegen sie mal wieder nichts mit. Vielleicht wurden ihnen von den „bösen Ausländern“ ja auch die Schulplätze weggenommen….

Der Verein „Campact“ hat in einem Beitrag auf ihrer Webseite mal aufgeführt, was die „AfD“ eigentlich wirklich will, was sie nicht lauthals mit Feuereifer herausposaunen.

Wie steht ihr eigentlich zu Hartz IV. Ich nehme mal an, die meisten AfD-Anhänger, denen der Arbeitplatz „weggenommen wurde“, sind dementsprechend Hartz IV-Empfänger. Tja, doof nur, dass die AfD Hartz IV abschaffen möchte.

In ihrem Wahlprogramm für die Landtagswahl in Baden-Württemberg schreibt die Partei „Die AfD möchte Hartz IV durch so genannte „Bürgerarbeit“ ersetzen.“

Warum kommen mir da gerade Bilder von russischen Arbeitslagern in den Sinn? Und als Ursula von Sinnen…Verzeihung…von der Leyen einen derartigen Vorschlag brachte, wurde sie dafür kritisiert. Von den Hartz IV-Empfängern. Und wer nicht arbeiten kann? Tja, der kriegt halt kein Geld. Doof aber auch. Nix ist mit „Hartzen“.

Und für meine weiblichen Leser noch ein ganz besonderes Schmankerl. Wer von euch ist berufstätig? Wer von euch befürwortet die „Frauenquote“? Die AfD jedenfalls nicht. „Frauenquoten, Gleichstellungsbeauftragte und Staatliche Propaganda für Sexuelle Minderheiten (!!!!) lehnt die AfD rigoros ab.“

Wisst ihr Bescheid, ihr seid eine „sexuelle Minderheit“. Und nicht nur das. Dass ihr arbeitet, geht ja mal gar nicht!

„Die Deutsche Politik hat eine Eigenverantwortung, das Überleben […] der eigenen Nation sicherzustellen.“

Also, schwängern lassen, Kinder erziehen, wieder schwängern lassen, und schön mit‘m Arsch zuhause bleiben. Es geht doch schließlich um unser Überleben!

Alice Schwarzer würde sich in der Zelle umdrehen, wenn sie denn eingebuchtet worden wäre (Steuerhinterziehung, ihr erinnert euch?). Wir Frauen haben also Jahrzehnte für eine Gleichberechtigung gekämpft, und jetzt sollen wir uns wieder einem „Patriarchat“ unterordnen? Und wenn ihr vergewaltigt wurdet (was ich niemandem wünsche), und euer Peiniger euch geschwängert hat, dann dürft ihr nicht einmal abtreiben. Auch das will die AfD unterbinden. Jeder deutsche Bürger ist wichtig!

Achja, kauft euch am besten auch gleich eine Gasmaske. Wieso? Tja, die AfD möchte gerne „weg von Erneuerbarer Energie“. Dass klassische Stromerzeuger wie Kohle- oder Gas-Kraftwerke einen hohen CO2-Ausstoß bedingen, hält die AfD für eine Lüge. Das sei alles „Volksverdummung“. Also die „CO2-Lüge“, nicht ihr Wahlprogramm.

Ihr seht also, die AfD ist tatsächlich eine großartige Alternative für Deutschland. Keine Atomenergie, stattdessen wieder gute Kohlekraft. Die Frau wieder zurück am Herd. Kein Asyl für Bedürftige. Und wer Arbeitslos wird, kann ja – wenn er kann – für knapp 1000€ im Monat arbeiten gehen. Oder er lässt es, dann gibt’s halt kein Geld. Achja, wer nicht mehr kann, hat eh Pech.

Ich kann jeden verstehen, der sich Sorgen macht, wie es mit Deutschland weitergeht. Oder der sich von den „großen“ Parteien nicht mehr repräsentiert fühlt. Tu ich auch nicht. Ich finde nicht, dass CDU oder SPD meine Belange darstellen.

Aber ist es euer Wunsch, wieder zu leben wie 1933? Die Frau als Heimchen am Herd, der Mann als Alleinverdiener? Die Frau als  „Mensch zweiter Klasse“ (nein, wartet, die AfD nennt das „sexuelle Minderheit“)? Ist das wirklich das, was ihr wollt? Falls ja, herzlichen Glückwunsch, ihr habt Eure Partei gefunden.

Für mich ist die AfD allerdings KEINE „Alternative für Deutschland“.  Und jeder, der diese „besorgten Bürger“ wählt, der hat sich für mich ganz einfach verwählt. Denn es gibt andere Parteien, die dasselbe wollen, nur nicht so radikal dabei sind. Und diese Parteien werde ICH wählen.

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Der Halbfettkäse

von am 23. Februar 2016

Fett ist ein Geschmacksträger. Das ist doof, nicht zu ändern, ist aber so. Was noch viel doofer ist, ist die Tatsache, das es eben nur schmeckt, wenn Fett im Spiel ist. Na ja, meistnens.

Ich für meinen Teil liebe Käse. Aber der ist eben voller Fett. Und je mehr Fett in so nem Käse drin ist, desto besser schmeckt er. Mist, Fett… Und das bei meiner Fettschmelze.

Ich bin nun beigegangen und habe in den letzten Wochen Käse verglichen, durchprobiert und geschaut, was kann ich tun. Geschmackvoll soll er sei aber bitte kalorienbewusst.
Kalorienbewussten schmacklichen Topp Käse gibbet nicht. Auf jeden Fall war es bei mir so. Je weniger Fett desto ekeliger.

Was mach ich nun. Es nutzt ja nix, ich kann nicht auf diese stinkenden Limburger und französischen Wichkäse verzichten. Der gehört für mich dazu. Deswegen mach ich etwas, was ich eigentlich nie tun wollte. FDH. Ich verzichte nicht auf fettige Käse, ich esse einfach weniger davon.

Was man nicht alles auf sich nimmt, auf dem Weg ins Elfenwunderland.

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Die Magie des Glaubens

von am 22. Februar 2016

Fastenzeit, nur falls ihr das noch nicht mitbekommen habt. Es ist Fastenzeit. Diese christliche Zeit des Fastens beginnt ab Aschermittwoch und geht bis Ostern.

Meine liebe Freundin River und ihre Frau machen dieses Jahr wieder Basenfasten. Man nimmt nur Lebensmittel zu sich, die „basisch verstoffwechselt“. Damit möchte man den Körper entsäuern.
Ähm, ja. Ich hatte mich letztes Jahr schon einmal in epischer Breite dazu hinreißen lassen, meine Meinung dazu zu sagen, weil just an dem Tag, als River letztes Jahr anfing einen Fernsehbrericht zu diesem Thema kam.

Ich, als reine schulmedizinische Arzhelferin, die aber der alternativen Medizin durchaus positiv gegenüber steht, möchte nochmal kurz zusammenfassen, dass unser Körper nicht übersäuern kann. Wenn er übersäuert, dann ist der Mensch, der übersäuert, krank. Azidose nennt man diese Erkankung und ist eine ernste Stoffwechselerkrankung. Gesunde Menschen können nicht „zu sauer werden“. Es sei denn, ihnen läuft eine Laus über die Leber, dann haben sie aber ein ganz anderes Problem. Leber, Nieren und chemische Prozesse in unserem Körper, die sehr komplex sind, die Sorgen dafür, dass man pH-neutral ist.

Dennoch sagt meine Freundin, sie merkt, wie ihr das gut tut. Und ich bewundere sie dafür, dass sie so eine krasse Ernährungsumstellung durchzieht für die Wochen der Fastenzeit. Für mich wäre das nichts.

Aber warum geht es ihr damit gut. Ich bin der festen Überzeugung, dass es nicht damit zu tun hat, dass sie sich entsäuert. Viel mehr denke ich, dass der Glaube Berge versetzt. Ich glaube, dieses hochmotivierende Glücksgefühl kommt von der Tatsache des Durchhaltens und auch wenn sie 6 Wochen FDH machen würde oder jeden Tag 10 Kilometer joggen, dann wäre das Gefühl das Gleiche. Denn wenn man sich was vornimmt und das schafft, was man sich vornimmt dann besiegt man seinen inneren Schweinehund.

Ich kann davon ein Liedchen singen. Jeden Tag den ich in der Fettschmelze schaffe, der fühlt sich an, als würde ich auf Wolken schweben, und ich entsäuere nicht.

Es ist nicht verkehrt, dass sie das macht, sie isst ja auch gesund, was sie da so isst. Und die Magie des Glaubens ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Und wenn es ihr gut geht, dann bin ich zufrieden.

Ich bewundere sie für die Besiegung des inneren Schweinhunds und wie heißt es so schön? Wer heilt hat recht. Ob durch basische Grundwerte oder die Versetzung der Berge!

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Die Sache mit dem inneren Schweinehund

von am 18. Januar 2016

Der Geist ist zwar willig, aber der innere Schweinehund bedrängt ihn immer.
Kennt ihr doch sicher auch. Man nimmt sich so viel vor. Besser essen, mehr bewegen, ein besserer Mensch zu sein.

Aber manchmal, da sitzt dann dieses Teufelchen namens Schweinehund und bellt so laut, dass die Stimme der Vernunft einfach übertönt wird.

Auch ich kenne das und vor allem bei meinem Projekt, eine Elfe zu werden. Wenn dieser Schweinehund beginnt zu kläffen, dann ist es so hart für mich. Und der ist so geschickt.

Mal bellt er nur ein Wort: Schokolade. Dann singt er ganze Arien: Das Bett ist doch so schön, bleib doch einfach liegen.

Bisher konnte ich dem Vieh in mir noch Paroli bieten. Da bin ich auch tüchtig stolz drauf.

Und wenn mir das mal nicht mehr gelingt? Nun ja, dann werde ich einmal schwach. Aber das ist dann auf keinen Fall eine Niederlage gegen den Schweinehund, sondern eher eine Herausforderung, der ich mich voller Eifer wieder stelle, um irgendwann als endgültige Siegerin aus diesem Kampf hervor zu gehen, koste es was es wolle!

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Die rutschende Unterbuchse

von am 14. Januar 2016

Was ein glorreicher Plan. Ich will abnehmen. Super!

Aber Hallo? Das kostet Geld. Jetzt nicht die Lebensmittel, die spare ich ja jetzt bei FDH. Aber wenn man abnimmt und alle Kleidung auf einmal anfängt zu rutschen und zu hängen, dann ist Schluß mit lustig.

Bei den Oberteilen finde ich es gar nicht so gravierend, aber bei meinen Hosen. Gleich drei auf einmal, schwupps, rutschen mir vom Arsch, und nehmen die Unterbuchse gleich mal mit.

Der kluge Mensch würde mir jetzt den Ratschlag geben. Nimm doch einen Gürtel. Ja, hab ich mir auch gedacht. Aber es gibt ein Problem. Der Gürtel bleibt brav an Ort und Stelle, aber die Hose macht sich trotzdem selbstständig, soweit sie eben kommt, bis der Gürtel sie stoppt. Auch wenn ich den Gürtel wie eine Schnurr am Kartoffelsack zuschnüre. Keine Chance, Hose geht und nimmt Buchse mit.

Hosenträger, hatte ich mir jetzt überlegt. Aber BH-Träger, Unterhemd und dann noch die Hosenträger unter dem Pulli, das ist dann doch ein bissel viel Halt. Und in meiner Kampfgröße werden die sicher auch unverhältnismäßig teuer sein.

Ich habe mir jetzt Sicherheitsnadeln an die Hosen gepinnt. Ich schlage den Hosensaum einfach ein, und stecke die Nadel durch. Wenn das Teil denn wenigstens halten würde. Da sitz ich in der Bahn, und zack springt die Nadel auf und fällt auf den Boden. Da hatte ich wohl zu stramm gepinnt. Was hatte ich für Schweißausbrüche. Ich wusste, wenn ich aufstehe, dann wird die Hose wieder fröhlich wegen der allgemeinen Schwerkraft Richtung Boden huschen. Und wenn sie dann noch das Höschen mitnimmt, dann ist alles vorbei. Wenn du dich dann wieder richtig anziehen willst und alles an seinen Bestimmungsort beförden musst, dann musst du dir ja in die Hose greifen, um deine Unterhose wieder zu richten.

Der einzige Vorteil bei der Sache: Du musst die Hose wenigstens nicht aufmachen, sondern kannst einfach so mit deiner Hand in die Hose gleiten und die Unterbuchse richten.

Von den Höhen und Tiefen eines Abnehmprojektes. Was gäbe ich doch für die normalen Alltagssorgen wie 2 unterschiedliche Socken.

….aber ich bin wahrscheinlich die einzige, die über rutschende Unterbuchsen schreibt.

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Allgemein | Wegbegleiter

So ein richtiger Kerl

von am 13. Januar 2016

Zeit für einen neuen Wegbegleiter.

Ein lieber Freund, der beste Kumpel und so ein richtiger Kerl. Den braucht man im Leben.

Als ich Marcel kennengelernt habe, war er allerdings noch so ein richtiger „Milchbubi“. Auf dem Japantag in Düsseldorf vor, ach, ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, da habe ich ihn kennen gelernt.
Aber ich gebe zu, Freundschaft auf den ersten Blick war es jetzt nicht.

Eigentlich fand ich ihn irgendwie total doof. Grad aus den Windeln herausgewachsen und schon ein Bier in der Hand. Aber das musste der Pimpf ja selbst wissen.

Nun sind mittlerweile fünf Jahre vergangen, aus dem Pimpfling ist ein Kerl geworden, und der beste Kumpel, den man haben kann. Wie das passiert ist, kann ich nicht mal sagen. Auf einmal war er einfach so auf meinem Weg und lies sich da auch nicht mehr wegschubsen.

Er ist, was so seine Person angeht, eher Bescheiden und still. Er will sich nicht unbedingt in den Vordergrund stellen. Er ist eher der Macher, der im Hintergrund die Fäden zieht. Nach außen riskiert Marcel zwar oft ne dicke Lippe, gibt sich unter Freunden selbstbewusst und stark, manchmal sogar charmant prollig. Im Stillen ist er jedoch das genaue Gegenteil. Auf jeden Fall macht es den Eindruck, denn so wirklich reden tut er ja nicht über sich und seine Gefühle. Ist ja unmännlich.

Bei ihm wird Rülpsen zum Volkssport, über Pupse kann man lachen und sein derber Männerhumor ist einfach sehr erfrischend. Von keinem lasse ich mich so gern verarschen, wie von ihm.

Für ihn gilt die Devise: Egal wie schlimm eine Situation ist. Ignorieren und weitermachen, im Notfall mit allen Mitteln zurückschlagen. Und so hat er schon so manches Tal mit mir durchquert und stand da wie der Fels in der Brandung, der die Stellung hält, wenn meine Welt mal wieder vor dem Untergang steht.

Solche Freunde sind einfach nicht zu ersetzen. Will ich auch nicht. Denn den Marcel, den mit der tollen Stimme, den gibt es nur einmal auf dieser Welt!

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Leseempfehlung

von am

Es gibt soviele tolle Blogs.  Zu den verschiedensten Themen.

Und ich lese auch wirklich gerne andere Blogs. Manchmal um mir Inspiration zu holen, meistens um einfach nur zu lesen, was andere für berichtenswert halten.

Ich gebe, wenn mich ein Thema interessiert auch gerne Feedback. Ich weiß, wie das bei mir ist. Wenn ich irgendwo einen Kommentar lese oder über mein Beitrag geredet ist, dann streichelt das doch so ein wenig meine Seele. Und mal ehrlich, das tut uns allen gut und motiviert.

Heute möchte ich euch zwei Blogs ans Herz legen, die in Zukunft auf jeden Fall Spannung versprechen.

Von Nick und gegenlichtblick

Beste Freunde in einer WG. Die letzten Einträge fand ich himmlisch. Wie Kommunikation über den Blog, obwohl man doch Tür an Tür wohnt. Ich finde es spannend, wie 2 Menschen zu einem Thema stehen. Und es wird sicher spannend, wenn sie sich vielleicht mal nicht so einig sind und die Sachen in ihrem gemeinsamen Freundeskreis diskutiert werden.

Darüber hinaus haben beide ihre ganz eigenen Theman, die sie in ihre Blogs einbringen. Schaut doch einfach mal vorbei.

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100 Mal kauen oder so

von am 4. Januar 2016

Was ich auf jeden Fall beibehalten will ist Humor und Augenzwinkern. In den letzten Wochen war ich viel zu Ernst. Während meine Fettschmelze möchte ich Diättipps und andere mysteriöse Wundermittel beleuchten. Heute geht es um diesen Mythos: Wer gut kaut hat es halb verdaut.

Natürlich stimmt das. Wenn du kaust, dann bildet sich Speichel. Wenn du viel kaust, dann bildet sich viel Speichel. In der Spucke sind Enzyme drin, die die ersten Nährstoffe in deinem gekauten Brei aufspalten und die Verdauung einläuten.
Beim Abnehmen hilft das nun aber herzlich wenig. Denn es kommt nicht auf die Masse der Spucke an, sondern auf das, was die Sabber durchnässt. Isst du Schokolade, bleibt es Schokolade, auch mit Literweise Speichel. Kalorien werde nicht verdünnt, Fette nicht weggekaut.

Dann kam irgendwann mal das Gerücht auf, wenn du abnehmen willst, kau jeden Bissen 100 mal.
Also, das habe ich natürlich auf versucht. Aber das klappt eher so semisuper. Auf einem Stück Brot 100 mal kauen? Irgendwann, nach etwa 30 Kaubewegungen, ist einfach nichts mehr da, weil der viele Speichel, wir erinnern uns, wer  viel kaut, produziert viel Speichel, das ganze so flüssig gemacht hat, das du einfach Schlucken musst, um nicht zu kübeln. Doch, ist das des Rätsels Lösung? Kau so viel, das dir schlecht wird? Denn es gibt auch Sachen, die verändern ihren Geschmack, wenn du lange drauf rumkaust. Wie zum Beispiel eine Nuss. Macht das Mal. Nach 10 Mal kauen, möchtet ihr nur noch spucken.
Das schlimmste jedoch ist, dass ich mich immer verzähle beim Kauen, es ist echt zum Verzweifeln. Und wenn ich laut zähle, läuft mir die Sabber aus dem Mund, weil ja immer noch die Tatsache der Speichelproduktion ansteigend mit der Länge des Kauvorgangs besteht.
Und der Kauvorgang an sich verbrennt nun auch nicht ganz soviele Kalorien.

Eins stimmt aber in jedem Fall. Wer sich Zeit lässt beim Essen, merkt wann er satt ist und stopft sich nicht unnötig voll. Denn das Sättigungsgefühl kommt erst nach 20 Minuten. Also einfach langsam bis hundert zählen!

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Glücklich sein – Stufe eins

von am 3. Januar 2016

Ich habe auf diesem Blog immer erwähnt, wie wichtig ist, zu sich selbst zu stehen. Viele werden jetzt vielleicht denken, dass ich das ja dann gar nicht ernst gemeint habe, wenn ich doch jetzt abnehmen will.

Aber das eine schließt das andere nicht aus. Ganz im Gegenteil sogar. Nur wenn du glücklich bist, so wie du bist als Mensch, dann hast du die nötige Stärke an dir zu arbeiten und Dinge anzugehen, die du erreichen willst.Egal was es ist. Das muss nicht zwangsläufig abnehmen sein.
Ich bin wie ich bin, das stimmt. Egal ob dick oder dünn. Aber halten wir eins fest. Dünn ist eben der Maßstab. Aber darum geht es mir auch nicht. Maßstab, war ich noch nie. Weniger Gewicht bedeutet einfach Gesundheit. Und Gesundheit bedeutet unter Umständen ein langes Leben, welches so glücklich ist, wie ich jetzt auch als Dicke bin.
Warum sollte ich mir selbst diese Zeit nicht verlängern? Weil ich es will, nicht weil es jemand fordert.

Heute ist Sonntag, Sonntags gibt es meine Sonntagsgedichte. Das will ich ntürlich auch während der Fettschmelze beibehalten.

Glücklich sein bedeutet Stärke

Veränderungen sollen her,
Ziele sollen ereicht werden.
Du fragst dich wer bist du? Bist du wer?
Was wird sich alles in dir verbergen?

Traurig und voller Zweifel fängst du an,
mutlos schwindet deine Kraft.
Dir wird bewusst, dass man das so nicht erreichen kann,
dass man das weinend gar nicht schafft.

Glücklich sein, das bedeutet Stärke,
für dein Weg hin zum perfekten Ziel.
Liebe dich und deine Werke,
nur dann erreichst du mehr und viel.

Schmeiße Zweifel über Bord,
sie hindern dich am Leben.
Sei überzeugt von dir, schicke Fragen fort.
Das wird den nötigen Biss für das Erreichen deiner Ziele geben.

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