Waffelabenteuer

"Wenn man schon einen an der Waffel hat, dann aber so richtig. Mit Sahne und Kirschen!"

Ich glaube, das ist es, was man Leben nennt

weiterlesen

Eine neue Meditation

weiterlesen

Anker im Alltag

weiterlesen
Bücher

Wenn ein Buch die Seele berührt

von am 26. Juni 2013

Ich lese gerne und viel. Ich bin da eigentlich für jedes Genre offen. Von Liebesromanen bis hin zu Fantasy nehme ich alles, was ich bekommen kann. Für ein Buch ist mir nur eins wichtig, nämlich das es mich mitnimmt und spannend ist.

Ich kann mich an jedes Buch erinnern, das ich gelesen habe, sie bleiben in mir und ich kann die Handlung, wenn man mich fragt, wieder abrufen. Aber dann gibt es da noch die besonderen Bücher, die es nicht ganz so häufig gibt. Die Bücher, die die Seele berühren.

Gestern habe ich ein solch seelenberührendes Buch zu Ende gelesen. Jodi Picoult „Die einzige Wahrheit“.

Es hat mich mitgenommen, berührt und klingt heute noch in mir nach. Jodi nahm mich mit auf eine amisch Farm, auf der ein toter Säugling gefunden wurde. Sofort wird Katie Fisher , eine 18 jährige amischgläubige als Mutter ausgemacht. Sie bestreitet jedoch alles, sie habe kein Kind geboren.

Sie wird des Mordes angeklagt, darf aber nach Hause, wenn sie die richterliche Aneweisung befolgt, dass ihre Anwältin Ellie immer an ihrer Seite ist. Ellie geht also mit ihr auf die Farm und lernt ein ganz anderes Leben kennen, als das ihre. Und die beiden Frauen freunden sich an.

Man begleitet Ellie und Katie durch den Mordprozeß und erfährt nach und nach Katies Geschichte. Ich will nicht spoilern, denn ich will euch diesen Roman ans Herz legen, ich verrate nicht was passiert ist.

Nur soviel. Jodi Picoult zeigt, was alles passieren kann, wenn man zu sehr liebt und sich von anderen das Leben diktieren lässt. Ein starker Glaube kann einen dazu führen, seine eigenen Gefühle auszustellen und zu verbieten. Sehr bewegend, wenn man liest, wie einen der Glaube einen zu etwas bringt, was man ohne diese Weltanschauung und Überzeugung nie gemacht hätte.

Wenn du den Beitrag magst, dann teil ihn doch einfach!Share on FacebookTweet about this on TwitterEmail this to someoneShare on Google+Share on Tumblr

weiterlesen

Gedankenfetzen

Zitatgedanken

von am 24. Juni 2013

Unter dieser Rubrik, Zitatgedanken, möchte ich Zitate aus meinem Terminkalender posten und meine Gedanken dazu schreiben. In diesem Jahr begleitet mich ein Kalender von Antoine de Saint-Exupéry, unter anderem bekannt durch sein Buch „Der kleine Prinz“.

In dieser Woche begleitet mich, ebenfalls aus seinem Werk „Der kleine Prinz“, folgendes Zitat:

Alle großen Leute sind einmal Kinder gewesen (aber wenige erinnern sich daran).

Das ist leider wahr. Zum Glück bin ich eine der wenigen, die sich daran erinnern, wie schön es war, ein Kind zu sein. Ohne Sorgen in den Tag hinein leben. Mein Teddybär begleitet mich nach wie vor. Ich kann nochttp://waffelabenteuer.de/wp-admin/post-new.phph jedes Kinderlied mitsingen und kann mich an jede Sendung erinnern, die wir als Kinder geliebt haben. Vielleicht liebe ich auch deswegen meine Sendung „Classic Time“ in unserem Radio Kibo.FM. Ich liebe es, den wesentlich jüngeren Zuhörern von damals zu berichten, dass es Zeiten vor Naruto, Playstation und Internet gab und wir trotzdem glücklich waren. Und das wir auch tolle Sachen hatten. Wie explodierendes Kaugummi, Lutschmuscheln und Glibbermonster. Schnuller an den Federmäppchen und um den Hals, Sticker, die getauscht wurden und echt tolle Musik, die immer noch mega ist!

Meine Freundin Sandra und ich haben es so genannt:

Damals, als Twix noch Raider hieß.

Ich liebe es, mich immer noch zu freuen, wie ein Kind, wenn ich Barbie sehe, wenn ich einen Disneyfilm schaue oder mir Stofftiere kaufe. Die sind mir immer noch genaus so wichtig wie früher. Viele denken, ich habe einen Knall, aber hey, besser nen Knall als ernst und verbissen durchs Leben zu gehen. Das macht doch keinen Spaß, und besser werden die Alltagssorgen dadurch auch nicht!

Ich kann einfach nicht verstehen, wie man es nicht gut heißen kann, wenn Kinder spielen. Ich kenne jemanden, die sich bei der Stadt über spielende Kinder hinter ihrem Haus beschwert hat. Sie wollte mit einem Anwalt dagegen vor gehen, weil sie sich in ihrer Ruhe gestört gefühlt hat.

Ich kann da nur fassungslos den Kopf schütteln. War sie nie klein? Hat sie nie gespielt? Und dann reden alle von dem ach so kinderfreundlichen Deutschland. Das Land, in dem meine Schwester schief angeschaut wird, weil ihre Tochter im Supermarkt mal weint.

Vielleicht sollten wir uns alle zwischendruch mal die Zeit nehmen und uns zurückerinnern. Wie schön es war, als das Kinderzimmer die ganze Welt darstellte. Und als unsere Murmeln noch Edelsteine wahren und uns das Christkind noch besucht hat.

Ich möchte diesen Beitrag gerne mit Liedzeilen von Helene Fischer beenden.

Ich wünsche euch allen eine kinderleichten Start in den Montag!

Für einen Tag
zurück ins Abenteuerland.
Für einen Tag,
mit Peter Pan im Arm,
auf große Reise geh’n.
die Welt nochmal mit Kinderaugen seh’n.
Ja für einen Tag
in dieses Land zurück,
wo es noch Wunder gibt.
Wo alles neu beginnt in jedem Augenblick.
Dort wär‘ ich gern‘ noch mal
für einen Tag.

Ich seh‘ noch heut‘ die Schmetterlinge,
wie drachen spiel’n im Wind
und wie die großen Wolkenschiffe
davon geflogen sind.

Wenn du den Beitrag magst, dann teil ihn doch einfach!Share on FacebookTweet about this on TwitterEmail this to someoneShare on Google+Share on Tumblr

weiterlesen

Allgemein

Eine Reise in die Vergangenheit!

von am 23. Juni 2013

Ich hab dann mal begonnen, nachdem ich recherchiert habe wie ne Wilde, ich habe ganz viele Menschen um 1660 kennengelernt (natürlich nur lesender Weise) und ich weiß jetzt, wie es in Sennestadt aussah. Wußtet ihr eigentlich, warum die Lindemannstube Lindemannstube heißt? Und was am Ort des Sennestadthauses vorher stand?

Der Bullerbach hieß vorher Linenbach und am Ort des Sennestadthauses in dem sich ja die Lindemannstube befinden, stand ein sogenannter Urhof, der Linenhof, erbaut und bewirtschaftet von dem Zuwanderer Johann uf der Linen. Um 1600 wurde das Gebiet der Heepersenne erschlossen. Da muss ich erstmal umdenken und versuchen das bei meinen Erzählungen zu berücksichtigen. Leider habe ich im Internet kein Bild zum Linenhof gefunden. Aber ich weiß, dass es ein Buch zur Geschichte von Sennestadt gibt, welches ich mir auch schon aus der Bibliothek ausgeliehen hatte. Die Geschichte spukt mir schon seit längerer Zeit im Kopf herum, etwa ein halbes Jahr, aber ich hab nicht so den roten Faden gehabt, an dem ich die Geschichte aufhängen konnte. Jetzt hab ich den Faden.

Und ich finde es total spannend in der Geschichte von Sennestadt zu graben! Wer weiß, welche Leichen ich noch im Keller finde, unserer kleinen beschaulichen Stadt.

Aber hier erstmal ein erster Entwurf. Mein Prolog, der sicher noch weitere Überarbeitung findet. Aber man weiß wo es hingehen soll.

Prolog Irgendwo in der Heepersenne, 1670

 

Das Atmen viel ihr schwer. Sie war so schnell wie möglich vom Linenbach hierhin gelaufen. Nur eine kleine Laterne wies ihr den Weg durch die dunkle Nacht. Sie betete inständig zum lieben Gott hinauf, dass sie keiner sehen würde. Doch heute war wahrscheinlich die letzte Chance, das zu tun, was sie sich so lange vorgenommen hatte. Die ersten Schritte hatte sie schon vor Wochen eingeleitet, als Hochwürden Georg ihr die Beichte abgenommen hatte. Sie überreichte ihm das kleine Büchlein, welches sie die letzten Jahre immer begleitet hatte. Immer wenn sie Feder und Tinte zu Verfügung hatte, schrieb sie hinein, damit alle Welt erfahren würde, was passiert war. Sie hatte sich so sehr gewünscht, es einfach hinauszuschreien, ihr Ansehen wieder herzustellen und das zu bekommen, was ihr von Rechtswegen zustand. Doch sie hatte immer Angst gehabt, was ihre Geschichte auslösen würde. Und würde man ihr glauben? Die Männer waren so mächtig, und sie hatten schon einmal bewiesen, zu was sie im Stande waren. Warum sollte jemand an ihnen zweifeln. Und was wäre gewesen, hätte man ihr geglaubt? Das Leben hatte sich gerade wieder in geordnete Bahnen begeben.

Sie hätte mit diesen Enthüllungen die ganze Welt der Menschen wieder erschüttern können, dass war ihr bewusst. Nach unruhigen Zeiten, die sie durchlebt hatten, wollte sie das nicht riskieren.

Und dennoch wollte sie, dass es die Menschheit erfahren würde. Sie wollte was hinterlassen, dass vielleicht kommende Generationen die Wahrheit erfahren würden und es in Zukunft besser machen konnten. Doch sie alleine war dazu nicht in der Lage. Sie konnte nur den Anstoß geben und Gott sollte ihr dabei helfen.

In der Ferne hörte sie ein Käuzchen. Der Kieferwald wurde hier über der Quelle des Linenbachs ein wenig lichter, sodass auch der volle Mond nun zur Unterstützung dazu kam, damit sie ihren Weg fand. Ihr Blick blieb immer auf dem Boden gerichtet. Der sandige Boden war von dem vielen Regen der letzten Tage sehr matschig und aufgequollen und sie wollte nicht riskieren über die dicken Wurzeln der Kiefern zu stürzen. Dann würde man morgen früh auf dem Hof sehen, dass sie sich herumgetrieben hatte. Das wollte sie ihren Zieheltern nicht antun.

Sie hatte Glück gehabt. Familie uf de Linen hatte sie wie ihr eigenes Kind großgezogen, nachdem sie ihre Eltern verloren hatte. Über das Unglück gesprochen hatten sie nie. Es hätte nur unnötige Wunden aufgerissen. Sie war damals sechs Jahre alt gewesen und hatte immer wieder Albträume von Blut und Babygeschrei. Lange Zeit zuckte sie bei Hufgeklapper zusammen und schaute sich ängstlich um. Doch das hatte sich mit der Zeit gelegt. Während ihre Ziehfamilie den Alltag auf dem Linenhof wiederfand, konnte sie die Ereignisse nie vergessen. Wie konnte sie auch. Sie alleine hatte alles mit angesehen und kannte die Wahrheit. Sie konnte sich noch gut erinnern, als sie mit ihrer Ziehmutter Amelie darüber sprechen wollte. Sie hatte sofort ab gewunken. Das wäre nur in ihrer Einbildung geschehen. Das Gericht hätte sich sicher nicht geirrt und sie solle aufpassen, was sie sagte, sonst würde sie der Teufel holen.

Als Kind verstand sie das alles nicht, mittlerweile war sie sich jedoch bewusst, warum Amelie sie immer ermahnt hatte, vorsichtig zu sein. Es gab Menschen, die sie lieber Tod sehen wollten. Wenn sie mitbekamen, dass sie noch lebte, dann wäre sie nicht mehr sicher.

Aber sie gewöhnte sich daran und lebte damit. In den Jahren hatte sie einen Plan gefasst. Sie wollte, dass die Menschheit ihre Wahrheit erfuhr. Sie schrieb alles nieder.

Jetzt musste ihre Familie umsiedeln. Der Linenhof blieb in ihrem Besitz und  wurde von ihren Bediensteten und ihrem Bruder Theodor weiter bewirtschaftet. Ihr Ziehvater hatte nun eine hohe und angesagte Stellung beim großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Karl wollte auf jeden Fall seine ganze Familie mitnehmen. Amelie hatte zwar Bedenken geäußert, in so unmittelbarer Nähe des Kurfürsten und seiner Vertrauten zu sein. Anderseits waren mittlerweile zehn Jahre ins Land gegangen.

Sie freute sich auf Berlin, vielleicht würde ein neuer Lebensabschnitt beginnen. Vielleicht würde jetzt endlich alles besser werden und sie konnte die Schatten der Vergangenheit hinter sich und ruhen lassen. Nur noch diesen einen Weg galt es zu bestehen.

Sie hatte das gut verschnürte Päckchen, welches sie bei ihrem alten Freund Alemann schon vor einer Woche abgeholt hatte, in ihren Lederbeutel getan, welches sie um den Hals trug. Obwohl der Inhalt nicht größer als ihre Hand war, wog es schwer und machte das Laufen beschwerlich.

Jetzt musste sie nur noch die Anhöhen hinauf, gleich hatte sie es geschafft. Hier gab es keinen Weg mehr, sie musste sich durch die Böschung schlagen. Der Mond war schon wieder hinter den Wolken verschwunden und der  Wind frischte auf. Sie hoffte, dass es nicht schon wieder regnen würde. Aber um diese Jahreszeit war das Wetter immer sehr unbeständig, und wenn sich einmal die Regenwolken versammelt hatten, dann blieben sie auch erst einmal hartnäckig da.

Endlich kam sie an die kleine Lichtung. Da standen die zwei Steine. Der Mond lugte noch ein letztes Mal hell vom Nachthimmel und die Steine standen groß und dunkel vor hier. Überall hörte sie kleine Ästchen knacken, die schon trockenen Herbstblätter raschelten im Wind. Ihre Öllampe machte nur ein winziges Licht und die Szenerie wirkte noch unheimlicher.

Welcher Geist hatte sie bitte so handeln lassen. Sie schluckte hart. Aber sie musste es tun. Für sich selber und ihren Seelenfrieden, für die Lebenden und auch für die Toten.

Sie kniete sich vor den linken Stein, auf dem sie einen wohl bekannten Namen lesen konnte. Wie lange hatte sie den schon nicht mehr gehört. Es kam ihr vor, als würde der Herbstwind eine weibliche Stimme zu ihr herüber wehen, die den Namen wisperte. Sie bekam eine Gänsehaut. Es war was anderes hier am Tage herzukommen, an dem man alles sehen konnte. Im Dunkeln schnürte es ihr die Kehle zu. Aber sie ließ nicht beirren. Was sollte ihr schon geschehen?

Ihre Hände zitterten, und trotz der Kälte fing sie direkt am Stein an zu graben. Wo war es nur, das Loch? Alemann hatte ihr zwar beschrieben, wo er es im Stein gehauen hatte, aber in den letzten Monaten hatte die Natur das Loch fest bedeckt. Sie grub noch ein wenig tiefer und fand schließlich die Aussparung am Stein.

Vorsichtig öffnete sie den Lederbeutel und zog eine kleine steinerne Platte heraus. Sie sah aus wie eine Miniatur des großen Steines vor dem sie kniete. Sie schob die Platte in die Aussparung des großen Steins. Die Lampe, die sie neben sich gestellt hatte, erleuchtete nur wenig das Loch. So gut es ging begrub sie alles wieder mit Erde.

Sie stand auf, klopfte sich den Dreck aus ihrer Hose und flüsterte in den Nachthimmel: „Das ist für dich, mein geliebter Vater.“

Ein Regentropfen traf sie mitten ins Gesicht. Das konnte doch jetzt nicht wahr sein. Es konnte doch nicht schon wieder beginnen zu regnen.

So schnell sie ihre Füße trugen rannte sie zurück zum Linenhof, doch der Regen durchnässte sie völlig. Die Nadelbäume boten einfach keinen Schutz.

Als sie in den Stall kam, in dem sie vorsorglich frische Kleidung gelegt hatte, empfing sie Amelie und leuchtete ihr mit einer Laterne direkt ins Gesicht.

„Was hast du getan, Ludwig? Schnell, zieh dich um, es muss ja keiner mitbekommen!“

Sie gab ihrer Mutter die nassen Sachen und schlüpfte in die trockene Hose. Ludwig würde nun ins Bett gehen.

 

Ich hoffe, dass ich euch neugierig machen konnte. Wie es weiter geht, erfahrt ihr hier, Vielleicht auch mal das ein oder andere Kapitel!

 

 

 

 

 

Wenn du den Beitrag magst, dann teil ihn doch einfach!Share on FacebookTweet about this on TwitterEmail this to someoneShare on Google+Share on Tumblr

weiterlesen

Gedichte

Vogelgezwitscher

von am

Wenn die ersten Sonnenstrahlen
leise sich den Weg zur Erde bahnen,
und Vögel auch ihr Lied anstimmen,
darfst du noch mal der Welt entrinnen.

Es ist noch Zeit,
der Tag ist weit,
Vogelgezwitscher sind Traummeldodien,
damit darfst du dich noch der Welt entziehen.

Wenn du den Beitrag magst, dann teil ihn doch einfach!Share on FacebookTweet about this on TwitterEmail this to someoneShare on Google+Share on Tumblr

weiterlesen

Allgemein

Ein neues Buch soll es werden

von am 22. Juni 2013

Endlich trau ich mir wieder zu ein neues Buch zu schreiben. Eigentlich wollte ich das Ganze als historischen Krimi verarbeiten, aber bei den ersten Kapiteln musste ich feststellen, dass historische Bücher echt schwer sind und dann auch noch einen Krimi daraus machen, das liegt mir ganz und gar nicht. Um was es geht, fragt ihr euch. Die Fakten habe ich euch einfach mal aus Wikipedia zusammengestellt!

Zu einem der ältesten Kulturdenkmäler in der Senne gehören die zwei sogenannten Mordsteine, die schon seit 1660 auf dem Gebiet der heutigen Sennestadt stehen. Die Inschriften berichten von einem Mord an einer Frau und ihrem Kind.

Die Inschrift eines der beiden Steine lautet:
„ACH WIE KONS DU HERTZE LEIDEN
DA DU MIR THAETEST DEN HALS ABSCHNEIDEN
UND BEGINGEST AN MIR AN DIESEM ORD
SO EIN GRAUSAME UNERHÖRT MORT.
ANNO 1660“

Die Inschrift des anderen Steins ist aufgrund der Verwitterung nicht mehr zu entziffern

Aus den Aufzeichnungen Wolf Ernst Alemanns dem Commissionssecretarius und Amtsschreiber zu Sparrenberg aus dem Jahre 1688 geht ein anderer Text hervor:

Stein 1
Vorderseite:
„UXOR MARIA TAMBOUR 1660“

Rückseite:
„O MENSCH SIEH AN DIE GROSSE THAT
WIE MICH MEIN MAN ERMORDET HAT
MIT MEINEM KIND VOM HALBEN JAHR
SO VON SEINEN FLEISH GEBOREN WAR, 1660“

Stein 2
Vorderseite:
„FILIA MARIA HELENA“

Rückseite:
„LORENTZ AUS SIEBERG EIN DRAGONER.
ACH VATER! WIE KONT ES DEIN HERTZE LEIDEN
DASS DU MIR THÄTEST DEN HALSS ABSNEIDEN
UND B’GIGNST AN MIR AN DIESEM ORT
EIN GRAUSAM UNERHÖRTE MORT.
ANNO 1660“

Warum der Text im Laufe der Zeit verändert wurde, oder ob er gar von Alemann falsch wiedergegeben wurde, ist nicht mehr nachzuvollziehen.

Die Steine findet man heute abseits des Weges zwischen dem Altenwohnheim Frieda-Nadig-Haus und dem Sportplatz in einem kleinen Waldstück.

Jetzt werde ich daraus einen Fantasyroman machen, das liegt mir einfach mehr. Ich werde versuchen dem unterschiedlichen Text von Alemann einen Grund zu geben. Ideen habe ich genug und dadurch, dass ich Fantasy schreibe, bin ich ein bißchen freier in meiner geschichtlichen Gestaltung! Aber keine Angst, Telefone und Computer werde ich nicht ins Jahr 1660 packen. Versprochen.

Wie es weitergeht mit meiner Idee, werde ich hier berichten. Und wenn ihr noch Verschwörungstheorien zu dem guten Alemann und seinen Mordsteinen habt, dann schreibt sie mir doch, vielleicht kann ich die Idee verarbeiten!

Wenn du den Beitrag magst, dann teil ihn doch einfach!Share on FacebookTweet about this on TwitterEmail this to someoneShare on Google+Share on Tumblr

weiterlesen

Bücher

Mit Spucke und Fleiß

von am 19. Juni 2013

Die letzten Wochen waren nicht nur aufgrund meiner Rückenprobleme anstrengend und schwer. Ich habe mit meinem Mann an einem Buch geschrieben. Es geht um Engel und Dämonen (wer mehr wissen will schaut einfach hier nach).

Hier möchte ich nicht über das Buch berichten, sondern über die Arbeiten mit Sascha. Am liebsten würde ich mal dem Ehepaar Hohlbein eine Mail schreiben, wie die zwei das machen. Bei uns war es richtig Streß. Wir haben uns angezickt, diskutiert, umgeschrieben, hinzugefügt, korrigiert.

Zwischendurch war vor allem Sascha manchmal am Ende und wollte alles schmeißen und hat an sich und der Story gezweifelt. Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich nervig sein kann, wenn ich was will.

Und die Mühen und das dran bleiben haben sich gelohnt. Taliel ist ein runde Sache geworden, fast 500 Seiten. Jetzt können wir nur die Daumen drücken, dass das Buch ab dem 12.07 gut ankommt. Damit Spucke und Schweiß nicht umsonst waren!

Wenn du den Beitrag magst, dann teil ihn doch einfach!Share on FacebookTweet about this on TwitterEmail this to someoneShare on Google+Share on Tumblr

weiterlesen

Gedichte

Sommergewitter

von am 18. Juni 2013

Schwüle Hitze drückt auf das Land.
Die Luft ist elektrisch und schwer.
Schweiß klebt auf der nackten Haut,
Von irgendwo grollt ein Donner her

Schwarz und dunkel wird die Welt
,alles geht heftig und ganz schnell.
Wind, Regen, und Blitze waschen rein,
nehmen alles Böse mit, machen das Leben wieder hell!

Wenn du den Beitrag magst, dann teil ihn doch einfach!Share on FacebookTweet about this on TwitterEmail this to someoneShare on Google+Share on Tumblr

weiterlesen

Bücher

Retter in der Not

von am 17. Juni 2013

Gestern habe ich mir sicher einen Heiligenschein verdient. Zumindest im Bücherhimmel. Mein Schwager hat für den Altpapier-Müll 2 riesige Kartons bekommen. Zu meinem Entsetzen waren sogar, noch fast wie neu, Bücher dabei.

Wie kann man denn bitte Bücher wegschmeißen? Das geschriebene Wort. Ich könnte meinen Büchern nie so etwas antun. Für mich sind meine Bücher ein bißchen wie meine Kinder, oder wie gute Freunde, die mir in verschiendesten Lebenslagen zur Seite standen. Die kann ich doch nicht einfach in die Tonne treten. Selbst als man mir sagte, dass ich doch wegen Platzmangel welche verkaufen solle, war ich geschockt!

Irgendwie bilde ich mir ein, dass Bücher auch sowas wie Gefühle, ein Leben haben. So viele Geschichten wurden niedergeschrieben und immer wenn man ein Buch aufschlägt und beginnt die ersten Zeilen zu lesen, werden diese Geschichten und die Charaktere lebendig. Auf jeden Fall kommt es mir so vor. Es macht ein Universum für mich auf, in dem nur ich bin, während ich es lese. Kein anderer hat die Chance mir zu folgen. Ich kann allein sein mit Robert Langdon, Momo oder Effi Briest. Kann Kriminalfälle lösen, beim Verkuppeln helfen oder auf Drachen fliegen.

Man kann soviel erleben und dann kommen Menschen und schmeißen Bücher einfach weg, die doch soviel Potential haben können, wenn man es nutzt.

Ich fühle mich auch jeden Fall sehr gut, diese Bücher vor dem sicheren Altpapier-Tod gerettet zu haben. Bei mir werden sie es warm und gut haben. Ich werde sie lieb haben, als wären es meine eigenen.BM807gkCUAADAhB.jpg large

Wenn du den Beitrag magst, dann teil ihn doch einfach!Share on FacebookTweet about this on TwitterEmail this to someoneShare on Google+Share on Tumblr

weiterlesen

Gedichte

Pusteblume

von am 16. Juni 2013

Wie eine Pusteblume will ich sein,
im Wind mich wiegen,
vom Straßenrand in die große weite Welt hinein
getragen vom Wind und fliegen.

Frei, sorglos und leicht.
Keiner schränkt mich ein
Dann gleiten zu Boden ganz seicht,
in ein anderes Leben hinein….

Seht wie einfach es ist,
einfach aufbrechen und Neues sehen.
Wenn du eine Pusteblume bist,
kannst du ohne Nachdenken in die Welt hinein gehen.

Wenn du den Beitrag magst, dann teil ihn doch einfach!Share on FacebookTweet about this on TwitterEmail this to someoneShare on Google+Share on Tumblr

weiterlesen