Waffelabenteuer

"Wenn man schon einen an der Waffel hat, dann aber so richtig. Mit Sahne und Kirschen!"
Gedankenfetzen | Gedichte

Mama

13. November 2017

Ich will einen Text schreiben. Einen Text über meine Mama, etwas poetisches soll es werden, aber auch etwas persönliches. Ich will über Liebe schreiben, über Gefühle und über vermissen.

Mama, ein Wort, ein Kosewort für Mutter. Nur zwei Silben und in den meisten Fällen ist es das erste Wort, welches Babys lernen.
Mama, ein kleines, kurzes Wort, und trotzdem bedeutet es so viel. Ganz viele andere Worte sind unzertrennlich damit verbunden, runden das Bild ab, beschreiben eine Mama.

Ich will einen Text schreiben. Über eine Mama. Über meine Mama, vielleicht auch über eure Mama. Vielleicht gilt der Text für alle Mamas dieser Welt.

Mama, sie ist eine ganze Welt.

Einen Text will ich schreiben. Lang und wirklich rührend soll dieser Text werden.

Aber ich sitze hier, meine Tastatur vor mir, die mich auszulachen scheint. Einen Text über Mama willst du schreiben? Das scheint sie mich zu fragen. Und meine Tastatur hat Recht. Wie soll man eine Mama beschreiben? Wenn man nur 26 Buchstaben hat und Mama doch so unendlich viel mehr ist? Man müsste neue Zeichen erfinden, um ihr gerecht zu werden.

Mama, ich will über dich schreiben. Wer du warst, warum ich hier sitze und an dich denke.

Mir geht so viel durch den Kopf, man merkt das. Denn ich tippe einfach wahllos drauf los. Tippe alles, was mir gerade in dem Sinn kommt. Einfach, weil ich Angst habe, dass ich vielleicht genau diesen Gedanken nicht schreibe, diesen einen Gedanken, der am allerbesten beschreibt, was du für eine Mama warst.

Kleine Ideen kommen mir in den Sinn, springen kurz herauf in mein Bewusstsein, ich versuche sie festzuhalten, um sie hier, in meinem Text über Mama, niederzuschreiben. Aber sie sind so sanft und vergänglich, dass mir jedes Mal nur das Lächeln auf meinem Gesicht bleibt. Ich weiß, diese kurzen Augenblicke sind wunderschöne, himmlische und zauberhafte Worte, die Mama beschreiben, aber sie lassen sich einfach nicht hier niederschreiben. Weil es für diese Gefühle keine Worte gibt, die dem nahe kommen, was sie in mir auslösen.

Unendliche Liebe, Zauberin, Herzverschenkerin, Geheimnisbewahrerin, Intensivzuhörerin, beste Freundin, Schweigenversteherin. Diese Worte beschreiben nur den Bruchteil von dem, der dich ausgemacht hat.

Wie soll man etwas in Worte fassen, was einfach nur ein unbeschreibliches Gefühl ist, was so schön und so grausam gleichzeitig ist.

Vermissen und Lieben, das liegt so nah zusammen. Mama, eine Mama.

Vielleicht muss ich gar keinen langen und epischen Text über Mama schreiben. Vielleicht reichen ein paar Zeilen. Kurze Zeilen, vielleicht sagen sie mehr als tausend geschriebene und getippte Worte. Vielleicht geben sie eine Idee von meinen kleinen, sprunghaften Ideen, die ich nicht greifen kann.

Mama,
unendlich ist die Liebe in diesem Wort,
bis zu den Sternen, weiter hinauf,
hin zum Mond, darüber hinaus an einen traumhaften Ort.

Mama,
unendlich ist der Zauber, den man spürt.
In den Fingern, in den Zehen und im Bauch.
So sehr, dass es zu Tränen rührt.

Mama,
so ein kleiner, wunderschöner Klang.
Tief in mir eingeschlossen,
damit ich dich immer wieder spüren kann.

Und es geht noch kürzer.

Mama = Liebe.

Aber warum soll ich denn einen langen Text schreiben? Ich glaube, es braucht nur dieses eine kurze Wort, und man hat einfach alles gesagt. Es steht für soviel. Es sagt einfach alles und ist perfekt!

MAMA

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