Dancin´in the Moonlight

Aufgabe 2 auf meiner Löffelliste habe ich schon letzte Woche Freitag ganz spontan erledigt. Ich habe im Mondlicht getanzt.

Ich habe gelesen und dabei Radio gehört. Um kurz nach 22 Uhr habe ich dann die Sängerin Blümchen „Boomerang“ gehört.  Ein Stück Kindheit, Jugend und Wohlbefinden machte sich breit. Ich lag am offenen Fenster und der pralle Vollmond lugte ins Zimmer. Also legte ich den Roman beiseite und stellte mich ans Fenster. So richtig kann ich mit dem kaputten Bein und Rücken ja nicht tanzen, aber ich hab zumindest gewippt, mich im Takt bewegt, so gut es geht und dabei gesungen.

Es tat wirklich gut. Mir war zwar schwer ums Herz, weil Blümchen halt so viele Erinnerungen hervorbrachte, aber trotzdem war es befreiend und es fühlte sich richtig an. Ich habe im Mondlicht getanzt.

Ich fühlte mich frei, konnte atmen, ich war alleine, mit mir und der Musik. Ob Blümchen jetzt so der Oberknaller war, das lasse ich jetzt mal dahingestellt. Aber just zu dem Zeitpunkt war es genau richtig, Und genau darum geht es doch im Leben. Immer Dinge tun, die sich an dem Zeitpunkt genau richtig anfühlen und sie auch danach nie zu bereuen. Es hat mich glücklich gemacht, diese sinnlose Aktion und ich möchte diese drei Minuten am offenen Fenster nicht missen. Es war gut so wie es war.

Aufgabe 2 checked.

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