360° Blickwinkel | die nicht der Norm entsprechen | Gedankenfetzen | Ich | Menschen | Schubladendenken | Seelenbilder | Übergewicht | Zitat

Märchen schreibt die Zeit

von am 19. März 2018

Kennt ihr eigentlich das Lied von der Gruppe „Die Ärzte“?
„Lasse redn“ heißt der Song und ich finde, dass einfach alles in diesem Lied stimmt. Der Text, die Ironie, die Musik.

Ich hoffe, dass ihr den alle kennt. Ich habe mir eine Stelle für den heutigen Blogpost herausgesucht, die meine Situation als Familienmitglied gerade sehr passend beschreibt!

„Lass die Leute reden und hör einfach nicht hin
Die meisten Leute haben ja gar nichts Böses im Sinn
Es ist ihr eintöniges Leben, was sie quält
Und der Tag wird interessanter, wenn man Märchen erzählt“

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die nicht der Norm entsprechen | Menschen | Schubladendenken

Neue Vorurteile

von am 16. Oktober 2016

„Dicke stinken!“
„Dicke sind faul!“
„Dicke fressen nur!“
„Dicke können nicht glücklich sein!“

Liste dürft ihr beliebig forsetzen. Haut alles raus, was euch an Vorurteilen einfällt. Ich kenne mich mit diesen Vorurteilen aus. Was ich nicht alles schon zu Ohren bekommen habe. Leider nie so wirklich direkt. Meistens hinter meinem Rücken. Flüsternd und lachend. Es wird hinter vorgehaltener Hand getuschelt. Aber wisst ihr, was das Gute ist?

Ich bin sensibel bei sowas. Wenn du dich dein Leben lang damit auseinandersetzen musst. Du immer wieder mitbekommst, wie man über dich lacht, dann spürst du irgendwann instinktiv, wann man über dich lästert. Blicke verraten es. Wie ein Mensch mit dir umgeht. Die können dir direkt freundlich ins Gesicht blicken. Aber es gibt da diesen bestimmten Gesichtsausdruck, der dir sofort sagt:
Ich finde dich einfach kacke und wenn ich mich umdrehe, dann lache ich über dich.

Ich kann das mittlerweile hinnehmen. Ich lasse es einfach nicht mehr an mich ran. Weil ich tolle Freunde habe, die mich so akzeptieren wie ich bin. Die hinter meinen Speck sehen. Bei denen ich nicht nur „die Dicke“ bin.

Aber gestern ist was passiert, was dann doch mal ganz kurz an meinem Ego kratzte.

Ein neues aufkommendes Vorurteil, was ich schon öfter jetzt bemerkt habe.

Die letzten Monate kam es vermehrt vor, dass Sprüche nicht mehr hinter vorgehaltener Hand kamen.

In der Straßenbahn wird gegenüber von mir auf polnisch über mich gelacht. Woher ich weiß, dass ich gemeint war? Nun ja, sie redeten, zeigeten auf mich (ich war keine 50 cm gegenüber der Kerle) und fingen an zu lachen und sich köstlich zu amüsieren.
Ich lächelte sie freundlich an und als ich ausstieg sagte ich freundlich Tschüss und erwähnte, dass ich glücklich sei, zu ihrer Erheiterung beigetragen zu haben.

Als ich vor ein paar Wochen zum Bewegungsbad ging, begegneten mir Menschen, die, als sie an mir vorbei waren, laut hinter mir sagten:

„Boah, war die fett!“

Ich drehte mich um und antwortete:

„Nein, wenn ihr euch nochmal umdreht, seht ihr, dass ich auch noch immer fett bin!“

Die Blicke der Leute waren köstlich.

Das Vorurteil ist klar, oder?

„Dicke sind taub!“

Wie gesagt, ich kann damit umgehen. Ich atme das weg, bin schlagfertig, weil halt nichts Neues kommt an Sprüchen. 38 Jahre Trainingslager gehen halt nicht spurlos an dir vorbei. Da entwickelst du Strategien und Standards, die wirken.

Was aber gestern geschehen ist, dass war doch neu. Körperlich angegangen zu werden mit einem Spruch, das saß.

Der Weg war breit genug, ich ging über eine Kirmes, die gerade erst eröffnete. Ein Mann kam mir mit seiner Freundin entgegen. Ich hatte meine Nichte an der Hand. Er ging voller Energie und kam mit jedem Schritt ein wenig mehr auf mich zu. Als er fast an mir und meiner Nichte vorbei war, knuffte er mir seitlich mit dem Ellenbogen in die Rippen und sagte laut:

„Es gibt schon fette Menschen auf der Welt!“

Ich habe nichts gemacht. Ich hab geatmet und mich weiter um meine 4 jährige Nichte gekümmert. Hätte ich die nicht gehabt, wäre ich sicher nicht so cool gewesen.

Hier, auf meinem Blog, hier werde ich allerdings nicht cool sein.

Was erdreistet ihr Lästermäuler euch eigentlich, Menschen nach Äußerlichkeiten zu beurteilen, nein, zu verurteilen? Was gibt euch das recht über Menschen, die euch völlig unbekannt sind, mit denen ihr euch nicht beschäftigt, irgend eine Meinung zu haben?
Ich weiß, dass mit den Vorurteilen ist sehr bequem. Wie so ne Tütensuppe.
Alle Zutaten die man braucht sind da, zack, Stempel drauf, weitermachen. Zack Tüte auf, essen.
Aber sich die Mühe machen, mal nach den Einzelheiten zu schauen, was macht diesen Menschen noch aus, wie setzt der sich zusammen, dass geht nicht. Das kostet Zeit. Das ist anstrengend. Man könnte sich ja selbst hinterfragen müssen. Oh Gott, man müsste sich eingestehen, dass man falsch liegt mit seiner Meinung. Einfacher ist es natürlich in der Masse zu schwimmen. Kostet nicht soviel Kraft. Und man fällt nicht auf in der Gesellschaft. Es gibt schon eine feste Meinung in deinem Freundeskreis. Einfach mit aufspringen. Herrlich variabel und individuell… nicht.
Um Himmels willen. Gebt euch bloß nicht die Blöße, hinter Fassaden zu schauen.
Bleibt bei euren Vorurteilen. Ohne Einzelheiten zu kennen um sich ein wahres Urteil zu erlauben.
Alle schreien sie nach mehr Freundlichkeit auf der Welt. Frieden. Dafür muss man aber „Anderssein“ zulassen. Ohne Angst.
Dicke haben Gefühle, Dicke können denken, Dicke leben, Dicke weinen und lachen. Und, soll ich euch was sagen? Dicke sind lebendige Menschen, die atmen….. Huch, ich hab Mensch gesagt.

Ich glaube ja, Menschen, die so mit Vorurteilen voll sind, haben Angst. Angst, das „Anderssein“ ansteckend ist. Angst, weil sie „Anderssein“ nicht verstehen und nachvollziehen können. Angst, weil sie merken, dass auch sie „Anders“ sind. Sie haben Angst vor ihrer Angst und die Vorurteile sind eine Möglichkeit mit dieser Angst umzugehen. Um sich mit ihrem „Anderssein“ nicht auseinandersetzen zu müssen.

Auch mein Stumper war anders. Er war braungebrannt und muskelbepackt. Eben anders!

Ich würde mir wünschen, dass sich jeder bewusst macht, das man als Mensch eben anders ist, und das dass nichts Schlimmes ist.

Aber das kann nur passieren, wenn die Menschen mit Brett vor dem Kopf und Bohnen in den Ohren mal anfangen Dinge zu hinterfragen und aus Vorurteilen Urteile zu machen. Und diese Menschen müssen eben das Verständnis entwickeln, auch sie sind „anders“.

Dann, ihr Lieben, merkt ihr vielleicht auch, dass auch dünne Menschen stinken und ein dicker Mensch nicht taub ist!

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360° Blickwinkel | die nicht der Norm entsprechen | Gedankenfetzen | Ich | Menschen | Musik

„Das kannst du nicht!“

von am 5. Oktober 2016

14572313_2110235302534152_254820399391297508_nIn meinem Leben musste ich mich schon so oft mit einem Satz auseinandersetzen, dass mich der eigentlich gar nicht mehr trifft. Ich habe aber mit diesem Satz gelernt, dass nichts unmöglich ist.
Gestern ging es um ein Lied, welches ich seit ein paar Wochen kenne, was ich schon so ein wenig vor mich hinträller und welches ich gerne singen will.
Wie Sascha halt so ist, postete er das auf Facebook, mit dem Hinweis, wenn ich das mache, dann besorgt er sich ein Schlagzeug.
Ein lieber Mensch schrieb unter diesen Beitrag, dass dieser Song ja wohl die „Königsklasse“ sei und das wir den alle drei nicht können.
Lieber Mensch, ich bin dir für diesen Satz nicht böse. Ich war noch nie böse auf diesen Satz. So oft habe ich schon gehört „Das kannst du nicht!“
Und genau dieser Satz hat mir immer geholfen, genau das Gegenteil zu beweisen.
Ich hörte in der dritten Klasse: „Im Chor singen, das kannst du nicht.“
Ich übte ein Jahr und sang in der vierten Klasse wieder für den Schulchor vor. Ich wurde genommen, weil ich es dann doch konnte.
Ein Buch schreiben?
„Das kannst du nicht!“
Ich setzte mich hin und habe mittlerweile drei Bücher geschrieben.
Ich dachte, stricken? Kann ich einfach nicht.
Aber jetzt, nach 30 Jahren vergeblich probieren, kann ich es.
Gitarre spielen? Kann ich jetzt.
In der Realschule wollte ich unbedingt den 800 Meter Lauf mitmachen. Ich, unsportlich, pummelig. Als das raus kam, dass ich das machen wollte, wurde über mich gelacht. „Das kannst du nicht.“
Doch, ich konnte es es. Ich bin 800 Meter gelaufen, ich kam zwar als letzte ans Ziel, aber ich habe die Herausforderung angenommen und es geschafft.
Ich will dieses Lied singen. Und keiner sagt mir ob ich das kann oder nicht. Das entscheide immer noch ich. Denn Können hat auch was mit Wollen zu tun. Wenn ich immer nur Sachen mache, die ich kann, dann komme ich im Leben ja nie vorwärts. Ich könnte nicht lesen. Konnte ich mit fünf Jahren nicht, kann ich aber seit der ersten Klasse. Ich könnte nicht stricken, wenn ich nicht am Ball geblieben wäre.
Der Mensch könnte nicht nicht fliegen, wenn man mit dieser Denke gelebt hätte. Aber es gab eben große Köpfe, die sagten, doch, das kann der Mensch.

Lieber Mensch auf facebook, der sagte, das Lied könne keiner von uns singen. Doch, ich kann und ich werde dieses Lied singen. Weil ich es singen will. Nicht um anderen was zu beweisen. Nicht, weil ich die Größte sein will. Sondern nur, weil ich Bock drauf habe mich dieser Herausforderung zu stellen.
Ich kann singen, vielleicht nicht so gut wie irgendwer anders, aber darum geht es nicht. Ich kann singen und jeden Tag nur ein bisschen besser werden, als ich selber vorher noch war. Ich allein bin mein Maßstab. Mich vergleichen lassen mag ich nicht. Jemanden imitieren? Will ich nicht. Weil ich lange genug gebraucht habe mich so zu akzeptieren wie ich bin. Natürlich respektiere ich andere Sänger für ihr Können, ihre Leistung. Aber sie dürfen und werden nie mein Ziel sein. Ziel kann immer nur ich und meine eigene bisherige Stärke sein. Ich will jeden Tag ein wenig besser werden.
Ich kann es nicht? Doch, ich kann es. Weil ich mich jeden Tag neu ausprobieren will, neu definieren will und Schritt für Schritt weiterkommen will.
Ich danke dir aber, lieber Mensch. Aus tiefster Seele, denn meinen Ehrgeiz hat das geweckt. So wie die Kritiker in meinem Leben mich immer angespornt haben. Diese Menschen, die sagten, ich kann was nicht, die haben mir geholfen, dass meine Flügel gewachsen sind und ich vom Boden abheben konnte.

Die, die behaupten, dass man etwas nicht kann, die nehme ich nicht Ernst, denn wenn man was will, dann kann man alles. Sogar fliegen und hinter dem Nebel die Sonne sehen!

Ich gehe jetzt üben, mein Ehrgeiz an mich selber ist angespornt. Beweisen muss und will ich den Kritikern nichts. Denn alles, was ich durch die Kritiker geschafft habe, hat mich auf MEINEM Weg weiter gebracht, und nicht die, die sagten:
„Das kannst du nicht!“
Die standen nur daneben, während ich still weitergegangen bin und mich weiter ausprobiert habe. Sie haben gelacht, mit dem Finger auf mich gezeigt und gelästert. Und sie haben sicher auch weiter behauptet:
„Das kann die Claudia nicht!“

Aber ich alleine weiß, was ich kann, woran ich arbeiten muss und was ich mit Üben und Lernen erreichen kann.
Und dieses Lied, ich behaupte eingebildet und arrogant, dass ich das kann.

Ich kann das nicht? Ich will aber, dass ich das kann und das ist immer der Beginn von etwas Großem!

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die nicht der Norm entsprechen | Fettschmelze

Gib mir mehr davon

von am 26. Februar 2016

„Sie sind zu dick, die Röntgenbilder werden nicht schön, dass mache ich nicht.“

Nein, bei dieser Aussage geht es nicht um ein Fotoshooting und richtige Lichtverhältnisse. Diesen Satz habe ich gestern von einem Radiologen gehört.
Und keine 10 Minuten vorher von dem Orthopäden. Da erklärte mir allerdings die Helferin, es liegt nicht am Gerät sondern an der altersschwachen Pritsche, bei der die elektronische Sicherung immer mal wieder gerne rausfliegt.

Ihr könnt euch vorstellen, was ich gestern dachte. Vor 2 Jahren, als ich wegen dem Rücken schon einem geröngt worden bin, war meine beleibte Masse kein Thema. Und ich bin heute etwa 10 Kilo leichter. Und nun bin ich zu fett? Wollen die mich verarschen???

Ich finde allerdings, das kann ruhig noch weitergehen. Gegen Dicke wird viel zu wenig unternommen. Die sollten noch viel mehr leiden und gemobbt werden. Kino? Braucht man fast 2 Sitze? Doppeter Eintritt. Bus? Mehr Sprit, mehr Platz, mehr für Ticket zahlen.

Badetage extra für dicke, damit sich die ästhetischen Menschen, die keine Röntgenbilder von Dicken machen, nicht gestört durch unseren Anblick fühlen. Denn genau so klang das gestern.
Als würde sich der Arzt in seinem persönlichen Geschmack gestört fühlen. Ich war nicht das erste Mal in dieser Praxis. Aber ihr könnt euch sicher sein, das letzte Mal.

Und doch, man kann als Dicke geröngt werden, aber das muss man wollen und eben können.

So, ich gehe mir jetzt Klamotten für Dicke anschauen, die übrigens auch teurer sind, weil einfach mehr Stoff dran ist.
Und dann schreibe ich ne Mail an den Bundestag. Die Dickensteuer, weil wir mehr Platz und mehr Luft brauchen und durch unser Gewicht sicher der Asphalt mehr abgenutzt wird.

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360° Blickwinkel | Bücher | die nicht der Norm entsprechen

Vom Krieg zwischen den Autoren – Oder Rotstift gegen Seele!

von am 29. Januar 2016

Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag über saisonale Flitzpiepen?

Tja, die erste ist wachgeworden. Denn wieder einmal ist ein Krieg entbrannt. Ein Krieg, der in seiner Intensität und der Leidenschaft mit der er geführt wird, selbst George W. Bush vor Neid erblassen lassen würde. Nur wird dieser Krieg mit Worten ausgetragen, statt mit Waffen (die Lobbyisten können also die Hände wieder in die Tasche sinken lassen. Sorry Jungs).

Buchstäblich (ich liebe Wortspiele). Der Krieg zwischen Autoren und Autoren. Ja, es scheint wohl zwei Gruppen von Autoren zu geben, das ist wohl wie mit Deutschland, davon scheint es wohl auch mehrere zu geben (Merkel lebt in einem anderen Deutschland als wir, dort geht es nämlich „allen gut“, und das sei „ein Grund zur Freude“).

Auslöser war dieses Mal ein Blogbeitrag einer geschätzten Kollegin und lieben Freundin. Die Steampunk-Autorin Anja Bagus positionierte sich in diesem Post gegen Lektorate, mit der Begründung, dass „ein vorhandenes Lektorat (und am Besten noch ein bezahltes), [kein] Qualitätskriterium für Bücher“ sei. Das sahen andere Kollegen wohl anders, denn das, was Anja Bagus lostrat ist mit „Shitstorm“ noch sehr harmlos beschrieben. „Shit-Hurrikan“ trifft es eher. Ich bin derweil mal zu meinem Bücherregal gerobbt (Ihr wisst schon, Sturm, umherfliegende Kleinteile und Dschungelcampbewohner, das kann gefährlich werden) und habe mir ein x-beliebiges Verlagsbuch herausgesucht. Okay, zugegeben, es ist ein Twilight-Abklatsch, was an sich ja schon nicht für Qualität spricht. „Obsidian“ war das Werk meiner Wahl. GOTT!!!!! Hat dort der Kantinenkoch das Lektorat übernommen? Hier fehlt ein Wort, da fehlt ein Buchstabe, hier ergibt ein Satz gar keinen Sinn, und dort steht etwas so unkreatives, dass ich als Leser mir verarscht vorkomme.

Der „Verlag als Hüter der Buchkultur“? Am Arsch. Der Verlag als geldgierige Kläranlage passt besser. Was machen Verlage heute noch? Sie beschäftigen eigene Übersetzer, die die billig eingekauften Lizenztitel auf deutsch trimmen (mehr oder weniger gut), nur um damit auf irgendeinen Hype-Train aufzuspringen, der gerade vorbeirauscht wie der Shinkansen persönlich.

Nein, Moment, das kann ich so nicht stehen lassen. Man springt ja nicht auf fahrende Züge auf. Man nimmt einen eigenen Zug….dummerweise Deutsche Bahn, das erklärt dann auch die Verspätung, mit der Trends aufgegriffen werden (von „Trends setzen“ wollen wir mal nicht reden, die Zeiten sind lange vorbei!). Aber ich schweife ab, zurück zum Kriegsschauplatz.

Wie schön, dass es neben diesen ganzen Verlagsdiktaten eine unabhängige Buchkultur gibt, in der alle Genres gleichermaßen profitieren. Von seichter Frauenunterhaltung (Neudeutsch „Chick Lit“), bis hin zum blutrünstigen Krimi und epochaler Fantasy. Das alles von Autoren, deren Namen du bequem an einer Hochhausklingeltafel verstecken kannst. Ja, selbst der Mieter unter dir könnte dazu gehören (Es sei denn du wohnst im Keller, dann  denke einfach in die andere Richtung). Jetzt haben diese Autoren ein ganz großes Problem. Eines, das mit „V“ anfängt und mit „erlagskonkurrenz“ aufhört. Die Verlage haben nämlich festangestellte Lektoren. Die sind schön billig, werden immer mit Arbeit versorgt, und dank eines Knebelvertrags kommen sie auch nicht so leicht wieder raus. (Und darf ich kurz daran erinneren, dass bei Massenware, in dem Fall viele Bücher, öfter ebenso Fehler auftauchen wie bei Portotypen?)

Was die Verlage also in Eigenregie machen, müssen sich unabhängige Autoren von freien Dienstleistern dazukaufen. Nun hat so ein „freier Lektor“ wiederum auch ein Problem. Denn dadurch dass er keinen festen Job hat, muss er ganz anders kalkulieren. Im schlimmsten Fall muss EIN Manuskript ihm den Lohn für einen ganzen Monat sichern. Wenn ich bedenke, dass wir in der Familie mit knapp 3000€ netto hinkommen….und der Lektor muss noch Sozialabgaben leisten…. Ja, ein Lektor, der NICHT bei einem Verlag angestellt ist, MUSS so kalkulieren. Wenn wir jetzt weiter festhalten, dass nicht jeder Autor mal eben 3000€ auf der Bank hat, und dann auch noch Kosten für’s Marketing, Coverdesign, Druck und Vertrieb dazukommen (Das was der Verlag unter „Portokasse“ verbucht), dann sind wir ganz schnell im hohen vierstelligen Bereich. Wenn wir weiter annehmen, dass der Autor pro verkauftem Buch nur einen Euro Gewinn machen möchte, wird das Buch trotzdem an die 15€ kosten. Er müsste also etwa 200 Bücher verkaufen, bis die Einnahmen die Ausgaben decken. Angesichts dieser Zahlen kann ich jeden Autor verstehen, der das Risiko scheut und KEINEN Lektor engagiert. Ist das Buch deshalb schlecht? Schnell ducke ich mich hinter den Sessel, denn eine Wandgranate (sic!) fliegt in meine Richtung (solche Tippfehler sind in Verlagsbüchern übrigens auch üblich). Ich halte noch immer diesen Twilight-Klon in meiner Hand und denke mir: Auch Verlagsbücher sind manchmal echte Grütze. Sei es Stilistisch („Er ist so schön.“ „Ich gliter nicht!“„WIR HABENE S KAPIERT, DU DÄMLICHE TUSSE!“), sei es inhaltlich („Nein, Mr. Grey, du darfst mir deine Reitgerte nicht in den Arsch einführen“), oder thematisch („Ja Frau Roche, einmal Canesten Gyn Once, und alles wird wieder gut.“). Auf der anderen Seite gibt es bei den Indie-Autoren echte Perlen, die innovativ sind (Und ich lobe jetzt Anja Bagus nicht, weil sie eine Freundin ist, sondern weil ihre Bücher wirklich gut sind!). Sind die aber nur Literatur zweiter Klasse? Naja, so mancher Groschenroman ist schlimmer als das was die Indies produzieren.

Letztlich liegt es am Leser, was er mag und was nicht. Okay, bei dem Erfolg von „Shades of Grey“ zweifle ich an der Kompetenz der Leser…. aber generell. „Ja, aber die Schund-Indies, die bringen doch den ganzen Berufsstand in Verruf.“ Dann werde endlich Verlagsautor, du hässlicher Vogel! Dann brauchst du dich mit Indies nicht mehr rumschlagen! Wenn du doch ach so gut bist, wieso hast du dann noch keinen Autorenvertrag? Du hättest doch jederzeit die Möglichkeit, aus der Indie-Riege auszubrechen, wenn du dich dort doch ach so missverstanden fühlst. Willste nicht? Ja, dann haste Pech, dann projiziere aber deine Maßstäbe nicht auf andere. Ich zwinge dich ja auch nicht, „Revenge“ zu gucken, nur weil ich es toll finde. Oder Lorelei Gilmore als Göttin des Sarkasmuss zu verehren. Wie? Sarkasmuss schreibt man nicht mit 2 s? Och, ich sollte mir nen Lektor organisieren. Wenn du meinst, dass du mit den Indieautoren nichts zu tun haben willst, bleibt dir nichts anderes übrig als dir einen Verlag zu suchen.

Wie, dich will keiner? Oh, das ist jetzt aber blöd für dich, weil das bedeutet ja, dass du qualitativ auch nicht gut bist. Oder die im Verlag haben keine Ahnung, kann ja auch sein. Wer führt eigentlich bei Bildern und Kunstwerken ein „Lektorat“ durch? Stand da auch hinter Da Vinci jemand und sagte „Nee, das Grinsen von der Lisa kannste aber so nicht lassen“? Da wird ein Bild verkauft, das ich erst für eine überdimensionale, einfarbige Badkachel gehalten habe. Für 30 Millionen! Ja, richtig gelesen. DREIßIG MILLE! Sowas ist Kunst….also ich kenne „blau feiern“ und „blau saufen“, „blau malen“ war mir neu. Oder was ist mit Christo und Jeanne-Claude? Hat denen jemand gesagt „In weiß sieht der Reichstag aber scheiße aus. Kackbraun passt viel besser!“ Nein! Und Literatur ist auch eine Kunstform. Wieso darf bei der Literatur jemand den Rotstift ansetzen und bestimmen, was gut ist, und in anderen Kunstbereichen wird die Kritik dem Konsumenten überlassen? „Die Kultur muss geschützt werden!“ Vor wem? Den Hunnen? Sorry, aber ich wusste ja nicht, dass der Hype-Train heute so eine perverse Verspätung hat.

Wenn hier Kunst geschützt werden muss. Dann frage ich mich manchmal wirklich wer andere Kunst schützt. Ein verhüllter Reichstag hat mit Picasso ja nun auch nix mehr zu tun. Die Wahrheit ist doch: Niemand will Bücher lesen, bei denen 200 Fehler alleine im ersten Satz versteckt sind. Das sind Bücher, keine Osternester. Genauso will aber niemand Bücher, die so glatt gebügelt sind, dass man sie neben das Sonntagshemd in den Schrank hängen kann. Jeder Leser soll selber entscheiden, wie viele Kanten und Ecken sein Buch haben darf. Der eine verzeiht mehr Fehler, der andere weniger. Der Verlag mag seinen Autoren vielleicht mehr PR bieten, aber man braucht ihn heute nicht mehr, um ein Buch zu veröffentlichen. Denn eines kann einem weder der Verlag noch der Lektor abnehmen: Das Entwickeln einer kreativen Idee. Die muss man selbst haben. Was man daraus macht liegt im Ermessen seines eigenen Könnens und seiner eigenen Kreativität. Ich lese genauso gerne kreative Verlagsbücher wie spannende Indie-Werke. Klar geht es immer darum, das bestmögliche aus einem Buch herauszuholen, aber kann das nur ein Lektorat? Vielleicht schmeißt der Lektor ja einen Aspekt der Geschichte weg, der die Story besonders gemacht hätte, der den Lesern vielleicht sogar besonders gut gefallen hätte. Aber der Lektor weiß es natürlich besser, er hat ja studiert! Und genau das ist der Punkt. Denn Literatur war früher ein Zeichen der Kultiviertheit. Ein Signal, dass man „gebildet war“. Wer Bücher las, der galt als gesellschaftlich angesehen. Literatur, dass war die Hohe Kunst der Sprache, die nur sehr wenige beherrschten, und die nur wenige Ausgewählte genießen sollten. Sie war Kunst. Und dieses Denken ist in den Köpfen verankert. Verlag = Qualität. Kein Verlag = Schund (Sarazzin ist jetzt mal die Ausnahme, die die Regel bestätigt). Aber dem ist nun einmal nicht so. Und wenn ein Autor sich gegen ein Lektorat entscheidet, dann nicht, weil er denkt, dass seine Texte „Eh perfekt“ sind. Sondern weil andere Gründe dagegen sprechen.

Damit meine ich dich, du hässlicher Kackvogel, der unbedingt auf ein Lektorat besteht. Wieviele Bücher hast du denn verkauft? Was, gar keine? Das kann doch gar nicht sein, du hast doch ein teures Lektorat eingekauft….sind deine Bücher vielleicht doch scheiße, oder haben die Leser einfach keine Ahnung? Denk mal drüber nach. Ein Lektorat kann einen guten Text perfekt machen, aber vielleicht ist „perfekt“ manchmal dann doch ein Tick zuviel. Denn eine Biuchseele braucht keine Perfektion, sondern Charme und persönliche Identität. Und die hat bekanntlich auch Ecken und Kanten!

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die nicht der Norm entsprechen | Fotografie | Ich | Waffelmoment

Von einer Kunst leben oder durch eine Kunst

von am 26. Januar 2016

Ich bin Autorin, Malerin, Sängerin, Songwriterin, Strickerin, Fotografin.

Das ist alles eine Art von Kunst, kreativ sich sich selbst ausdrücken. Fantasie in sein Leben bringen, Grenzen sprengen.

In diesen Bereichen gibt es natürlich viele Kollegen, die man beobachtet. Und so oft kommt dann auch der ach so tiefgründige und bedeutungsschwangere Satz: Ich will davon mal leben. Ich verstehe das, ich kann das nachvollziehen. Sonst hätte ich mit meinem Mann Sascha wohl nie den Traumschwingen-Verlag gegründet um unsere und vielleicht auch später mal  Bücher von anderen Autoren zu verlegen. Ist aber mein Ziel, dass man davon man Leben kann?

Klar, wäre das vielleicht nett. Nur noch das zu tun, was man gerne macht. Aber sobald man nur noch das macht, und nur noch die Leidenschaft das Geld reinbringt, dann wird es zum Muss, zum Zwang und nicht nur die Leidenschaft muss gepflegt werden, sondern ein Rattenschwanz kommt hinterher. Bürokratie, Kalkulation, Rechnen, überlegen und vor allem Überleben. Denn das ist kein gesichertes Einkommen. Bei all dieses Kreativen Sachen spielt die Laune der Mensche und der Trend eine große Rolle.

Und wenn man davon lebt, dann birgt das eine Gefahr, dass was dich erfüllt hat, das stresst. Du bist unter Zugzwang, du willst abliefern. Musst abliefern, um davon Brot kaufen zu können. Dann passiert sowas, wie vor ein paar Tagen, wenn du Pech hast. Du siehst dich gezwungen, nicht ganz koschere und legale Dinge zu tun. (Die Autorin klaute einen ganzen Text und verkaufte den unter ihrem Namen. Es flog auf!)
Das was dich glücklich machte, was dir Freude gemacht hat, das wird abgestumpft zum bloßen Geschäft, für das man unter Umständen auch sein kreatives Ich über Bord wirft. Für den Erfolg!

Also, von der Kunst leben? Will ich das? Als Sängerin? Als Malerin? Fotografin? Autorin?

Nein, ich möchte durch diese Sachen leben. Sie sollen mich tragen, mich ausmachen. Ich will mich verwirklichen, ausprobieren, und natürlich auch zeigen, was mir wichtig ist. Und das trage ich natürlich nach Außen. Nicht weil auf die großen Lobesreden aus bin, sondern weil ich stolz drauf bin, was ich durch Anstrengung und Fleiß leisten kann. Ich glaube, so ticken wir doch alle ein wenig. Wir machen was durch unsere Hände, das wollen wir zeigen. Und das mache ich gerne im Netz.

Wenn es Mensche gefällt, ich ein paar kleine Einnahmen generieren kann, dann freue ich mich. Geld ist schön zu haben und macht das Leben leichter.

Und wenn ich mal kein Feeback bekomme oder mir meine kreativen Hobbies Geld einbringen? Dann ist das eben so. Dann mach ich trotzdem weiter. Denn was bleibt ist der Stolz, den ich empfinde. Und den empfinde ich auch ohne andere. Ich will nicht von meinen Künsten leben, ich will durch meine Künste leben und mich lebending fühlen.

Siehe diesen Blog. Der bringt mir rein finanziel nüschts, aber mir einen inneren Frieden.

Wenn euch was davin touched, dann freut mich das, aber in erster Linie möchte ich egoistisch sein und mich selber mit meinen Sachen begeistern. Denn nur so bin auch authentisch und glaubwürdig.

Weil ich mich und die Sachen liebe, die ich machen.

Leben durch die Kunst!

Denn die Kunst ist das Spiegelbild meiner Seele. Mal im Gesang, durch Worte, im Bild oder Pinselstrich!

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die nicht der Norm entsprechen | Fettschmelze

Immer offensiv

von am 16. Januar 2016

Immer offensiv, mein Lebensmotto

Als dicker Mensch kennt man das. Diesen Spießrundenlauf, wenn man draußen ist. Unter Fremden. Du entsprichst nicht der Norm, fällst aus dem Raster der gutbürgerlichen Gesellschaft, dann wird mit dem Finger auf dich gezeigt, du wirst angestarrt oder es wird getuschelt. Hinter deinem Rücken. Glauben die. Aber man wächst als Dicke da hinein. Und ich für meinen Teil höre regelrecht die Glocken läuten, wenn jemand über mich vermeintlich heimlich hinter meinem breiten Rücken quatscht. Ich bin es auf jeden Fall wert, dass man so schöne kreative Sachen sagt, wie fette Kuh, Nashorn und was ihr euch noch so an dicken Dingen vorstellen könnt. Die auch weniger nett sind, als so eine flauschige Kuh.

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass macht mir nichts aus. Aber mittlerweile gehe ich damit anders um.
Früher habe ich mich noch kleiner gemacht, damit man mich einfach nicht sieht. Unauffällig, unsichtbar, das war meine Devise. Aber da kommst du ja zu nichts, und du bist einfach nichts, außer eben der dicken Kuh.
So wollte ich mein Leben nicht mehr führen. Ich hätte ja mein Leben verpasst. So begann ich, offensiv mit mir und meinem Körper umzugehen. Ich bin eben dick, ich bin so, ich kann es ja nicht verstecken. Die Blicke treffen mich. Aber davon wollte ich mich nicht mehr abhalten lassen, mein Leben zu leben.

Deswegen habe ich meine Strategie geändert. Ich lächle die Menschen nun offen an. Und das nimmt den meisten den Wind aus den Segeln. Ich schaue sie an, nicke den Lästermäulern freundlich zu und das schockiert oder beeindruckt die meisten, dass sie betreten wegschauen. So werden Eisdielenbesuche und abendliche Essen im Restaurant ein Kinderspiel.
Es ist immer wieder himmlisch zu beobachten, wie die Leute reagieren und aussehen, wenn du ihnen zuwinkst, wenn sie dich anstarren, oder sie gar freundlich begrüßt. Herrlich betreten und peinlich berührt. Damit rechnen die nämlich nicht.
Das beste Beispiel ist noch gar nicht so lange her. Brunchen am Neujahrstag. Da holt an sich was zu essen vom Buffet. Wenn du mich als Dicke mit nem Teller siehst, ist mir schon klar, was die Leute denken. So dick und isst was.
Tja, soll vorkommen, dass auch dicke was zu essen brauchen.
Ich habe gelächelt, habe freundlich guten Morgen gesagt. Wegschauen gilt nicht. Und so hatte ich wenigstens Ruhe.

Verletzen tun mich die Menschen immer noch damit. Aber nicht, weil ich mich schlecht wegen meinem Gewicht fühle. Es macht mich traurig, dass die Menschen nicht einen Schritt weiter denken. Ich kann damit umgehen, mittlerweile. Aber wie viele Dicke vielleicht nicht. Das ist ein Teufelskreis, der nur schwer zu durchbrechen ist.

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die nicht der Norm entsprechen | Fettschmelze

Pink macht dick

von am 12. Januar 2016

Ich bin ja ehrlich, früher, so als cooler, pickliger Teenager, mochte ich pink und rosa gar nicht! Prinzessin sein? Och nö, lieber Räubertochter, mit abgefuckten Jeanshosen.

Aber mit dem Alter ändern sich Geschmäcker ja, wie man weiß. So war das auch bei mir. Heute bin ich gern mal eine Prinzessin. Königin, Kaiserin. Ich mag es, wenn man mich auch mal bewundert oder zu mir hochschaut. Das muss ich jetzt nicht rund um die Uhr haben, aber seien wir doch mal ehrlich, ab und zu streichelt das doch Frau´s Ego.

Zum Prinzessin sein gehört aber in jedem Fall noch mehr. Glitzerkram und ganz viel rosa! Das Problem bei etwas fülligeren Menschen, wie mir, das wirkt dann ganz schnell wie ein Schweinchen. Weiß wirkt wie das Michellin Männchen oder ein explodierter Wattebausch. Und wenn dann noch Glitzer drauf kommt, dann ist alles aus. Dann schreit man ja förmlich die anderen Menschen an: Schaut mal, wie fett ich bin, da wo es blinkt ist es am schlimmsten.

Nicht das mich das jemals gestört hätte? Glaubt ihr nicht? Nein, stört mich echt nicht. Siehe das Beitragsbild. Da mach ich sogar vor nem pink-weißen Kleid nicht Halt und habe sogar pinke Haare.

Wer sollte mir auch sowas verbieten. Dick in Schwarz oder Pink. Dick ist Dick.

Leider gibt es so selten Eimannzelte die nach Prinzessin schreien. Diese besonderen Kleider sind Maßanfertigungen und sind echt teuer. Oder man bekommt eben nur so langweilige Farben wie Schwarz und Blau.

Deswegen nehme ich nicht ab, weil ich es dann endlich tragen kann, dass mache ich ja jetzt schon, sondern weil man viel einfacher Klamotten bekommt. Ich freue mich auf die erste „Mainstreamgröße“, bei der ich nicht in die hinterste Ecke zu den Übergrößen gehen muss. Obwohl… Trägst du ne 42? Ja, dann kannste ja mit mir shoppen gehen. Mit einer 42 bist du in meiner Abteilung genau richtig.

Ich freu mich drauf 😉

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die nicht der Norm entsprechen | Fettschmelze

Berg und Tal am Bauch

von am 8. Januar 2016

Die ersten Veränderungen sindschon spürbar. Mein Bauch, vorher eine Kugel, nun irgendwie sowas wie eine 8? Berg und Tal und Berg, wie ein Busen, nur von oben nach unten. Kaschieren geht mehr schlecht als recht, denn auch am oberen Berg, direkt unter der Oberweite, scheine ich auch ein bissel weniger Masse zu haben.

Wenn ich meine Hose am Gipfel halten kann, dann fällt die unförmige Wampe nicht auf, rutscht sie aber ins Tal, dann quillt der obere Berg voll über die Grenze des guten Geschmacks.

Ich sollte mich Schwibbelschwabbel nennen. Ich hab schon versucht, das ganze mit nem Gürtel zu befestigen, aber der hält nur um Tal. Und wenn du da zuschnürscht, dann sieht es eher aus wie ein unförmiger Kartoffelsack.

Jaja, die Höhen und Tiefen einer Gewichtsreduktion, im wahrsten Sinne des Wortes. Wie nehme ich eigentlich ab, das ist ja auch nicht normal, aber war ich ja noch nie 😉

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