360° Blickwinkel | Das kleine Monster | Gedankenfetzen | Seelenbilder | Therapie | Trauer

Mein Haus am See

von am 13. April 2018

„Und, wie geht es dir?“

Was soll man denn auf so eine Frage antworten? Wer mich kennt, der weiß, ich lächle das weg. Heulen, meckern oder brüllen ändert ja auch nichts an der Situation. Und in Selbstmitleid möchte ich auf keinen Fall zerfließen. Das widerstrebt mir sehr, denn im Grunde bin ich ein sehr postiver Mensch.

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360° Blickwinkel | die nicht der Norm entsprechen | Gedankenfetzen | Ich | Menschen | Schubladendenken | Seelenbilder | Übergewicht | Zitat

Märchen schreibt die Zeit

von am 19. März 2018

Kennt ihr eigentlich das Lied von der Gruppe „Die Ärzte“?
„Lasse redn“ heißt der Song und ich finde, dass einfach alles in diesem Lied stimmt. Der Text, die Ironie, die Musik.

Ich hoffe, dass ihr den alle kennt. Ich habe mir eine Stelle für den heutigen Blogpost herausgesucht, die meine Situation als Familienmitglied gerade sehr passend beschreibt!

„Lass die Leute reden und hör einfach nicht hin
Die meisten Leute haben ja gar nichts Böses im Sinn
Es ist ihr eintöniges Leben, was sie quält
Und der Tag wird interessanter, wenn man Märchen erzählt“

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Gedankenfetzen | Seelenbilder

Farben sind wie Musik, die ich mit dem Pinsel erzeuge

von am 15. Februar 2018

Das urtümliche Wesen der Farbe ist ein traumhaftes Klingen,
ist Musik gewordenes Licht.

 

Heute war mir nach Malen. Erst habe ich meine Bleistifte ausprobiert, die ich zum Geburtstag bekommen habe. Manchmal brauche ich das. Ich lasse mich inspirieren und male die Bilder, wie ich sie sehe und lasse meine Gedanken einfließen. Irgendwann möchte ich es schaffen, dass das komplette Bild aus mir kommt. Doch das hemmt mich noch irgendwie. Da geht es mir tatsächlich wie beim Singen. Ich denke zu viel nach, anstatt es einfach geschehn zu lassen. Mein blöder Kopf wieder, aber für den kann ich nichts.

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Prost! ~ Oder: wenn einem Ehrgeiz vorgeworfen wird…..

von am 10. Februar 2018

Hello, it´s me. Und endlich mal wieder kritisch und mit Biss. Hurra, ich bin zurück in alter Form.

Habt ihr auch manchmal Langeweile und überlegt euch, wie man denn seine Zeit am besten rumbekommt? Natürlich muss es etwas sein, was Spaß macht, was nicht sehr anstrengend ist, was man halt mal eben so nebenbei macht. Vielleicht wäre es auch noch nett, unter Menschen zu kommen. Aber bitte, ich will dann auch nur diese Zeit mit dieser Beschäftigung verbringen, die ich totschlagen möchte. Weiter soll mich dieser Zeitvertreib bitte nicht belasten. Nicht das dies noch in Stress ausartet oder, oh je, noch schlimmer irgendwann KEINEN Spaß mehr macht.

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Ich

Und was nu?

von am 6. Februar 2018

Herzlichen Glückwunsch, bitte gehen sie nicht über Los, üben sie nicht weiter, sie sind nun Rentnerin bis sie Rentnerin werden.

Tja, wenn man etwas auf einmal Schwarz auf cremefarbenen Recyclingpapier liest, dann ist es wie ein Schlag in den Magen. Heißt es doch im Endeffekt, egal was ich tu, ich bin kaputt.

Seit 6 Jahren eier ich nun mit meinem Rücken rum, habe geübt, trainiert und geackert. Immer mit der doch sehr leisen Hoffnung, irgendwann regeneriert das Bein wieder. Natürlich wieß ich als Arzthelferin, dass das nicht möglich ist. Wenn Nervengewebe erst einmal kaputt ist, dann wächst da nix mehr funktional zusammen. Aber ohne etwas zu Nachlesen zu haben, bleibt halt dieser Funke.
Dieser Brief, dass die Erberbsminderungsrente nun bis zur Altersrente gilt, das macht das alles nun sehr real. Ich bin alt, ich bin kaputt und reparieren sinnlos.
Aber es eröffnet natürlich jetzt auch Möglichkeiten. Ich habe Zeit zum Lernen. Arbeit für den Kopf. Studieren. Ich will mir Sprachen erarbeiten, ich will die wichtige Literatur lesen, wie Shakespeare. Ich will mir Wissen aneignen, was ich stets für unmöglich hielt. Mein Körper mag vielleicht nicht mehr, aber mein Kopf, der funktioniert noch. Also, gebt mir was zu lernen.

Wohin mich das alles führen wird, das kann ich nicht sagen, aber irgendwie geht das alles weiter. Ich bin da guter Dinge. Ich mache eben einfach das, was mir gefällt, egal was die anderen von mir denken. Klar können die anderen es doof finden, das ich singe. Sie können es lächerlich finden, dass ich nun Sprachen lernen möcht. Mir egal, ich will einfach glücklich sein. Und das kann ich nur schaffen, wenn ich das tu, was mich erfüllt und fordert. Alles was geht, ohne Rücken und Bein zu sehr nutzen zu müssen.

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